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  5. RB Leipzig: Club-Ikone Poulsen verkauft sein "Café Social" in Kopenhagen

im podcast verraten "Ich hab' es verkauft": Poulsens berühmtes Café ist Geschichte

Yussuf Poulsen ist dafür berühmt, dass er der dienstälteste Spieler von RB Leipzig ist – und sämtliche Stationen von der 3. Liga bis in die Champions League und zum DFB-Pokalsieg mitgegangen ist. Berühmt war er allerdings auch für sein Café in Kopenhagen. Von dem hat er sich nun getrennt.

06.02.2025, 11:22
RB Leipzigs ehemaliger Café-Besitzer Yussuf Poulsen
RB Leipzigs ehemaliger Café-Besitzer Yussuf Poulsen Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen - RB-Ikone Yussuf Poulsen hat vor zwei Wochen sein Café in Kopenhagen verkauft. Normalerweise ist das keine Meldung wert, doch der Laden im Stadtteil Nørrebro war Kult unter den Anhängern von Poulsens Arbeitgeber RB Leipzig. Er symbolisierte den Lifestyle des dänischen Stürmers.

Poulsen hatte das nötige Geld

Poulsen verriet im Podcast des Körperkulturfunks im Gespräch mit dem Leipziger Handballer Lukas Binder, dass er nicht mehr Besitzer des "Café Social" ist, das er 2016 als 22-Jähriger zusammen mit zwei Freunden gekauft hatte. Die hatten die Idee dazu, Poulsen das nötige Geld. "Ich habe es verkauft", verriet er.

Poulsen sagte damals: "Anfangs haben uns viele etwas schief angeguckt: Was, noch ein Café in Kopenhagen? Aber bisher läuft es sehr gut, wir mussten schon drei Leute einstellen. Dass ich dänischer Nationalspieler bin, hilft natürlich auch ein bisschen. Wenn es so gut weiter geht, wollen wir auf jeden Fall expandieren."

Nach dem Karriere-Ende: wohl kein Trainer

Das Gegenteil ist nun der Fall, Poulsen, der Café-Besitzer, Geschichte. Im Podcast verriet der RB-Profi auch, dass er nach seinem Karriere-Ende kein Trainer sein möchte. Zumindest "gerade nicht". Der Grund dafür: "Die Zeit, die man für den Profisport aufwendet. Das ist das, was ich am Fußball am wenigstens liebe. Die Wochenenden sind alle ausgebucht, du bist immer unterwegs."

Unter anderem sprach der 30-Jährige auch über seine Anfänge bei RB. Poulsen kam 2013 aus der 2. dänischen Liga von Lyngby BK in die 3. deutsche Liga zu RB Leipzig. Den Schritt ging er gezielt. "Ich hatte das Ziel: 'Ich möchte im Ausland spielen, bevor ich 21 bin.' Ich hatte Angebote aus England, Holland, Deutschland. Es waren auch Erstligisten darunter. Ich wollte mich aber entwickeln, und nicht in einer U23, sondern im Männerbereich. Deshalb hat es voll Sinn gemacht, zu RB in die 3. Liga zu wechseln."

Gleichzeitig hätte er "nie gedacht, dass ich so lange bei RB bin. Ich hatte gar nicht das Selbstvertrauen dazu. Ralf Rangnick (Ex-Trainer und -Sportdirektor bei RB) meinte, wir wollen irgendwann Champions League spielen. Ich dachte damals, das erlebe ich nie."