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Rückkehrer im Kader gegen Gladbach „Er ist bereit“: Demichelis kündigt Nkunku-Comeback gegen Gladbach an

Christopher Nkunku steht gegen Gladbach vor seinem zweiten Debüt für RB Leipzig. Martin Demichelis erklärt, was dem Rückkehrer noch fehlt – und welche Rolle er für ihn vorsieht.

Aktualisiert: 28.08.2026, 14:58
Martin Demichelis über RB-Rückkehrer Christopher Nkunku: "Er ist sehr intelligent."
Martin Demichelis über RB-Rückkehrer Christopher Nkunku: "Er ist sehr intelligent." Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen – Keine Schonzeit für Christopher Nkunku: Der 28-Jährige gehört knapp vier Tage nach seiner Rückkehr zu RB sofort zum Leipziger Kader beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr). Trainer Martin Demichelis hält den Rückkehrer grundsätzlich für einsatzbereit.

Einsatz gegen Gladbach möglich

„Er ist fit, er ist bereit“, sagte der Argentinier am Freitag auf der Pressekonferenz. Einzig Spielpraxis fehle dem Franzosen noch. „Er hatte in der Vorbereitung wenige Spiele. Es fehlt ihm deshalb nur Rhythmus.“

Ob Nkunku gegen Gladbach gleich von Beginn an spielen wird, ließ Demichelis offen. Dass ein Einsatz möglich ist, machte der Trainer aber unmissverständlich klar: „Er ist im Kader, das heißt, er ist bereit.“

Demichelis lernte Nkunku per Videocall kennen

Für Demichelis selbst ist Nkunku trotz dessen großer Leipziger Vergangenheit ein neuer Spieler. Als der Franzose zwischen 2019 und 2023 für RB spielte und zu einem der besten Profis der Klubgeschichte aufstieg, arbeitete der heutige Leipziger Coach noch nicht in Sachsen.

Die erste Annäherung vor der Rückkehr erfolgte deshalb digital. „Ich habe über Videocall mit ihm gesprochen“, berichtete Demichelis. Sein erster Eindruck sei durchweg positiv gewesen: „Sehr sympathisch, netter Kerl, sehr professionell.“

Demichelis lässt Nkunkus Position offen

Noch wichtiger für den Trainer aber ist: Nkunku hatte selbst großen Anteil daran, dass die Rückkehr zustande kam. „Er wollte unbedingt nach Leipzig. Das ist ein großer Vorteil für einen Trainer“, sagte Demichelis. Über das sportliche Vermögen seines neuen Offensivspielers müsse ohnehin nicht lange diskutiert werden: „Über seine Qualität brauchen wir nicht zu sprechen.“

Auf welcher Position Nkunku bei RB künftig hauptsächlich spielen soll, will sich der 48-Jährige nicht festlegen. Der Franzose sei dafür schlicht zu vielseitig.

"Wir schauen Woche zu Woche"

„Ein Spieler mit so viel Qualität am Ball, der so intelligent ist, kann viele Positionen spielen“, sagte der RB-Coach. Entscheidend seien für ihn zunächst zwei andere Dinge: „Er muss Spaß haben und er muss den Ball bekommen.“

Nkunku hatte während seiner ersten Leipziger Zeit sowohl hinter den Spitzen als auch im offensiven Mittelfeld und selbst als Stürmer gespielt. Demichelis will ihm offenbar auch diesmal große Freiheiten lassen. „Wir schauen von Woche zu Woche, was die Mannschaft braucht“, sagte er. 

Nkunku läuft künftig mit der 28 auf

Eine starre Rolle soll es für den Franzosen nicht geben. „Er ist so intelligent, er muss auf dem Platz entscheiden können, was gerade wichtig ist.“ Die Erwartungen an den Rückkehrer sind dennoch klar. „Wir hoffen, dass wir den Nkunku aus der RB-Zeit wiedersehen“, sagte Demichelis.

Bei seinem möglichen Comeback wird allerdings etwas anders aussehen als während Nkunkus erster Leipziger Zeit. Statt seiner damaligen Rückennummer 18 läuft der Franzose künftig mit der 28 auf. Die 18 ist bei RB inzwischen an Suleiman Sani vergeben.

Für Nkunku beginnt damit auch optisch ein neues Kapitel in Leipzig. Demichelis vermittelte vor dem Ligastart jedenfalls den Eindruck, dass er seinen prominenten Rückkehrer möglichst schnell integrieren möchte.