"Kicker"-Elf des Jahres

Dieser RB-Spieler gehört zu den elf Besten der abgelaufenen Saison

Wer hat es nach Durchschnittnoten in die beste Elf der abgelaufenen Spielzeit geschafft?

Von RBlive/hen 27.05.2022, 13:00
Einer aus den RB-Reihen schaffte es in die kicker-Elf des Jahres
Einer aus den RB-Reihen schaffte es in die kicker-Elf des Jahres (imago/jan huebner)

Das Fachmagzin kicker hat seine "Elf der Saison 2021/2022" gewählt. Nicht ganz überraschend taucht darin auch ein Spieler von Pokalsieger RB Leipzig auf.

Unter Marsch nur Nkunku stabil

Keine Überraschung: Es handelt sich um den Spielzeit-Überflieger Christopher Nkunku, den die Kapitäne der 18 Bundesligisten, eine Fachjury sowie die Fans  auch zum "Spieler" der Saison erkoren haben. Ebenso die Spielergewerkschaft VDV. Der Franzose ist allerdings der einizige Leipziger Akteur in der Saison-Elf.

Dafür war die Hinrunde der Sachsen zu rumpelig. Während des Auf und Ab unter Trainer Jesse Marsch zeigte nur der 23 Jahre alte Angreifer eine konstante Form. Unter Nachfolger Domenico Tedesco stabilisierte sich das gesamte Team. Es wurde Rückrunden-Bester, schaffte es von Tabellenplatz elf noch auf vier. Zudem gewannen die Messestädter vergangenen Samstag nach Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg den DFB-Pokal.

Grundlage für dier Zusammenstellung des saisonbesten Teams waren die Durchschnittsnoten, die der "kicker" nach jedem Spiel für jedes Team vergibt. Danach hatte Nkunku einen Wert von 2,84. Bester Feldspieler nach dieser Maßgabe war Torschützenkönig Robert Lewandowski (2,63) vor Freiburgs Nico Schlotterbeck (2,72) und Lewandowskis Teamkamerad bei den Bayern, Jamal Musiala (2,83.).

Vier Tore auf dem Weg zum Pokalsieg

Diese Elf kam zustande: Schwäbele (Köln) - Frimpong (Bayer), Günther, Schlotterbeck (beide Freiburg), Süle (Bayern) - Musiala (Bayern), Nkunku (RB), Özcan (Köln) - Haaland (BVB), Lewandowski (Bayern), Schick (Bayer).

Mit 20 Toren und 13 Vorlagen in 34 Bundesliga-Spielen musste der 24-jährige Franzose in der Liste der Top-Scorer lediglich Robert Lewandowski vom FC Bayern München den Vortritt lassen und war nur einer von zwei Akteuren, die in beiden Wertungen zweistellige Ergebnisse hatten.

Sieben Tore in der Champions League, vier in der Europa League sowie vier Treffer und drei Vorlagen auf Leipzigs Weg zum Pokalsieg  runden sein Rekordjahr ab, in dem er auch sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft gab.