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  5. RB Leipzig gegen Union Berlin: Sexismus-Vorwurf nach Post über Marie-Louise Eta

Kommentar Stichelei zwischen Union und RB endet in Sexismus-Debatte

Beim 1. FC Union Berlin steht mit Marie-Louise Eta zum ersten Mal eine Frau als Bundesliga-Trainerin an der Seitenlinie. Ihr einstiger Besuch in Leipzig wird nun zum Spielball in einer längeren Fehde zwischen den Klubs.

Von Moritz Schefers Aktualisiert: 24.04.2026, 12:23
Union-Fans polemisieren mit einem Spruchbanner gegen Oliver Mintzlaff.
Union-Fans polemisieren mit einem Spruchbanner gegen Oliver Mintzlaff. (Foto: imago/Picture Point LE)

Berlin/Leipzig – Am Freitagabend (24. April um 20.30 Uhr) werden sich RB Leipzig und der 1. FC Union Berlin zum 19. Mal sportlich messen. Das Gastspiel der Köpenicker wirft seine Schatten in den sozialen Netzwerken voraus. Die Online-Followerschaft der Gäste wirft dem Social-Media-Team der Sachsen Sexismus vor.

Union und RB sticheln wieder

Was war passiert? Im Vorfeld der nächsten Partie veröffentlichten die Berliner einen Post auf X: "Also an Leipzig selbst liegt’s ja nicht - schon ne schöne Stadt ..." kommentiert der Klub ein Foto aus dem Leipziger Stadioninnenraum. Will sagen: Die Messestadt ist toll, aber der Verein geht gar nicht. 

RB ließ nicht lange auf eine Antwort warten und erinnerte die Unioner daran, dass die neue Trainerin Marie-Louise Eta das bei ihrem Besuch in Leipzig anders sah: Eine Collage zeigt sie beim Training am Cottaweg und auch mit Stars wie Emil Forsberg. Eta selbst hatte die Fotos der "Gänsehautmomente" bei ihren Hospitationen bei RB, Liverpool, Holstein Kiel und Werder Bremen 2022 gepostet und sich bei den Klubs bedankt.

Sexismusvorwürfe in den Netzkommentaren

Die Überschrift "Eure Cheftrainerin fand nicht nur die Stadt ganz schön …" ruft nun heftigste Kritik hervor. Nach RB-Lesart endet der Satz wohl mit "... sondern auch unseren Verein." Die Kommentatoren der Gegenseite lesen "... sondern auch unsere Männer." Die Fotoauswahl zeige zu wenig Arbeit und zu viele RB-Profis und sei daher: Sexismus. 

Der ist im sowohl Fußball, als auch im Netz allgegenwärtig. Das zeigen ständige misogyne Äußerungen, auch die unter dem RB-Post. Eta hatte bei ihrem Amtsantritt auch Nachfragen zu sexistischen Kommentare beantwortet: Sie meinte, abfällige Äußerungen verrieten mehr über die Absender, als über den Adressaten. Für Frauen im Fußball ist der Umgang damit eine bittere Normalität.

Mit mehr Bewusstsein für diese Kämpfe hätte man sich auch zweimal überlegen können, ob man bei der erstbesten Provokation aus Berlin ein altes Instagram-Bild von Etas Besuch dazu nutzt, sich gegen RB-Kritiker zu wehren. 

Eta und Haenni schreiben Fußball-Geschichte

Das Kurioseste: Eigentlich haben in beiden Vereinen zuletzt Frauen gezeigt, dass sie bereit sind, sich in der Männerdomäne Fußball zu behaupten und auch das Steuer zu übernehmen. Eta in Berlin als Trainerin, Tatjana Haenni in Leipzig als CEO. Sowohl Union, als auch RB haben dabei klargemacht, dass altmodische Denkmuster für fortschrittliche Klubentscheidungen keine Rolle spielen.

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