Festgespielte Startformation Diese Leipzig-Profis müssen jetzt Überzeugungsarbeit leisten
Ole Werner hat im zweiten Bundesligaspiel nacheinander dieselbe Aufstellung geboten. Jetzt müssen die Bankspieler Werbung in eigener Sache machen.

Leipzig/msc – Gegen den VfB Stuttgart ist RB Leipzig mit genau derselben Startelf ins Rennen gegangen, wie zuvor im letzten Ligaspiel gegen den FC Augsburg. Für Trainer Ole Werner zahlte sich die Beständigkeit beim 3:1-Sieg aus. Nach dem Spiel sprach er über die Konkurrenzsituation im Kader.
RB muss mit zwei Wettbewerben haushalten
„Dieses Jahr haben wir nur zwei Wettbewerbe. Das ist etwas anderes, als man es hier gewohnt ist. Es verändert ein paar Dinge, aber es ist trotzdem so, dass man nie weiß, wann die Chancen kommen“, so Werner. Ob er seine Mannschaft am nächsten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim wieder genauso aufstellen wird, hängt schließlich nicht nur von Verletzungen und Fitnesszustand ab.
Zehn plus fünf: Wer sind Werners Joker?
Wie RB Leipzig am kommenden Samstag spielen wird, erarbeitet der Trainerstab schließlich erst in den kommenden Tagen. „Ich habe ein grobes Bild davon, aber noch keins im Detail. Wir haben eine Trainingswoche, in der sich jeder empfehlen kann.“ Und das nicht nur für die Anfangsformation, sondern auch für einen der fünf Joker-Plätze. Bislang habe Werner in beinahe jedem Spiel das Wechselkontingent voll ausgeschöpft.
„Es gehört dazu als Spieler, dass, wenn die Spieler auf dem Platz ihre Leistung bringen, es nicht einfach ist, daran vorbeizukommen.“ Xaver Schlager, die Neuzugänge Johan Bakayoko und Ezekiel Banzuzi, El Chadaille Bitshiabu und in Zukunft wohl auch Conrad Harder sind die Namen, die sich in den nächsten Wochen wohl am meisten aufdrängen werden.