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  5. RB Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer: "Zehn bis 15 Vereine stehen über uns"

RB Leipzigs Sportchef "Zehn bis 15 Vereine stehen über uns"

Marcel Schäfer hat nach eineinhalb Jahren bei RB Leipzig seine Handschrift im Kader hinterlassen. Der Sportchef ordnete nun die Ansprüche seines Klubs ein.

20.01.2026, 19:32
Marcel Schäfer sprach über die Ansprüche von RB.
Marcel Schäfer sprach über die Ansprüche von RB. (Foto: imago/Jan Huebner)

Leipzig/sid – Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer sieht Fußball-Bundesligist RB Leipzig als exzellentes Sprungbrett für talentierte Jungstars, seinen Klub aber nicht auf Augenhöhe mit Europas Top-Adressen. "Ich denke, wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und realistisch bleiben", sagte Schäfer der Nachrichtenagentur AFP in einer internationalen Medienrunde: "Es gibt - abhängig von der Situation - zehn oder 15 Vereine, die über uns stehen."

Schäfer sieht RB hinter eine Riege von bis zu 15 Klubs

Beispielhaft nannte Schäfer Klubs wie den FC Barcelona, Real Madrid, Paris Saint-Germain oder Spitzenklubs aus England. Gemessen an ihrer Geschichte würden diese Vereine auch in den nächsten Jahren über RB Leipzig stehen, zudem "haben sie eine wirtschaftliche Situation, die weit von unserer entfernt ist".

Die Transferphilosophie des Klubs sei es auch deshalb, "junge, hungrige Spieler mit hohem Potenzial" unter zu Vertrag nehmen, mit diesen zu arbeiten und sie bis zu einem bestimmten Stadium zu entwickeln. "Wir wissen, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem wir akzeptieren müssen, dass ein Spieler vielleicht den nächsten Schritt für seine eigene Karriere und seine eigene Entwicklung machen muss", sagte Schäfer: "Für uns ist das völlig in Ordnung."

Titel wie DFB-Pokal bleibt Ziel

In Leipzig waren in der Vergangenheit immer wieder Top-Talente erfolgreich gescoutet worden, die dann den Sprung zu renommierten Top-Klubs in Europa machten, darunter Spieler wie Europameister Dani Olmo, Christopher Nkunku, Dayot Upamecano, Josko Gvardiol oder Dominik Szoboszlai. In der laufenden Saison sorgt vor allem Sommer-Neuzugang Yan Diomande (19) für Furore.

"Wir wollen Spieler, die für ihre Träume arbeiten wollen", sagte Schäfer. Die Transferphilosophie schließe Ambitionen als Klub nicht aus: "Natürlich wollen wir in Zukunft auch um Titel kämpfen, wie wir es bereits im DFB-Pokal getan haben. Das ist unser Ziel."

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