Christoph Baumgartner "Die Nase hat immer funktioniert": RB-Star schwärmt von seinem Startelf-Comeback
Christoph Baumgartner steht gegen Manchester City erstmals seit seiner Verletzung wieder in der Startelf von RB Leipzig. Der Österreicher spricht über seine Rückkehr, seine Führungsrolle und die beste Form seiner Karriere.

Leipzig/hen – Ganze 87 Minuten hat RB-Profi Christoph Baumgartner seit seiner Verletzung im Sommer zuletzt für Rasenballsport Leipzig wieder auf dem Platz gestanden - und in diesen insgesamt drei Einsätzen drei Tore geschossen und ein weiteres aufgelegt. Jetzt steht der Österreicher in der Champions League gegen Manchester City erstmals wieder in der Startelf.
Bester RB-Schütze des Jahres
Schon vor seiner Verletzung befand sich Baumgartner in der wahrscheinlich besten Phase seiner Karriere. In der vergangenen Saison erzielte der 27-Jährige Offensivspieler in 37 Pflichtspielen 17 Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Im Kalenderjahr 2026 kommt er trotz vier Monaten Pause und der verpassten WM auf zehn Tore in 23 Pflichtspielen und ist damit Leipzigs erfolgreichster Torschütze des Jahres.
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„Mein Riecher war nie weg, die Nase hat immer funktioniert“, sagte Baumgartner vor dem Champions-League-Duell. „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Comeback so gut funktioniert. Ich freue mich sehr, dass ich mich mit Hilfe des ganzen Vereins so zurückkämpfen konnte.“
Baumgartner half auch von der Tribüne
Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Martin Demichelis habe während seiner Verletzung bestens funktioniert. „Ich hatte auch zum Trainer einen Superkontakt. Jetzt freue ich mich, dass ich wieder starten und dem Team helfen kann. Egal ob mit oder ohne Scorer.“
Während seiner Abwesenheit übernahm Baumgartner zunehmend Verantwortung. „Wenn man draußen sitzt, auf der Tribüne, dann sieht man mehr. Ich habe versucht, mit dem Trainer Tipps ins Team zu geben“, sagte er. Allerdings seien ihm dabei auch Grenzen gesetzt gewesen: „Gleichzeitig sind dir natürlich auch die Hände gebunden, weil du nicht direkt helfen kannst.“
Schon im Training habe er versucht, Einfluss zu nehmen. „Aber am meisten kann ich dem Team helfen, wenn ich auf dem Platz meine Leistung bringe.“
"Habe viel an mir als Person gearbeitet"
Seine Entwicklung sieht Baumgartner auch vor dem Hintergrund schwieriger Jahre in Leipzig. „Die letzten drei Jahre sind nicht nur gerade bergauf gegangen. Ich hatte einen schwierigen Start.“ Diese Erfahrungen hätten ihn jedoch weitergebracht: „Das hat mir gutgetan, ich habe viel an mir als Person gearbeitet. Ich denke, dass ich vor der Verletzung in der bislang besten Verfassung meiner Karriere war.“
Nun wartet mit Manchester City die nächste Bewährungsprobe. „Morgen wartet ein absoluter Topgegner. Wir hatten davon schon einige, haben aber noch nicht gewinnen können“, sagte Baumgartner. Hoffnung macht ihm der Auftritt bei Real Madrid: „In Madrid hat man aber schon gesehen, dass wir phasenweise mithalten konnten.“