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  5. RB-Reaktionen auf das 3:0 in Heidenheim: „In der zweiten Hälfte den Turbo angeschaltet”

Reaktionen auf das 3:0 „In der zweiten Hälfte den Turbo angeschaltet”

RB Leipzig hat sich nach schwacher erster Hälfte gesteigert und binnen acht Minuten das Spiel entschieden. Die Reaktionen nach dem 3:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim.

24.01.2026, 18:29
Starke Flügel: David Raum.
Starke Flügel: David Raum. (Foto: imago/Sportfoto-Rudel)

Leipzig/Heidenheim/ukr/hen – Das sind die ersten Reaktionen der Protagonisten nach dem 3:0 (0:0) von RB Leipzig beim 1. FC Heidenheim:

Ole Werner (Trainer RB Leipzig): „Das war insgesamt nach 90 Minuten ein verdienter Sieg von uns, wenngleich die erste Hälfte nicht das war, was wir uns vorgestellt haben. Wir waren zu langsam im Bewegen des Balles, haben uns zu viele Kontakte genommen, die Breite nicht gut besetzt und auch keine guten Entscheidungen getroffen: Wann gehe ich ins Dribbling, wann spiele ich wieder raus aus der Seite? Das hat dazu geführt, dass wir uns mit Ausnahme der ersten fünf, sechs Minuten wenig Zwingendes erspielt habe und Heidenheim immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten gekommen ist. Wir konnten nicht den Druck aufbauen, den wir uns vorgestellt haben. Das haben wir in der Pause angesprochen und in der zweiten Halbzeit deutlich besser umgesetzt: Ball bewegen, in eine Seite spielen, aus der Verlagerung Tempo entwickeln – so ist auch das ein oder andere Tor gefallen. Dann waren wir nicht nur besser, sondern auch sehr effektiv.”

Frank Schmidt (Trainer 1. FCH): „Fakt ist, wir haben in acht Minuten drei Gegentore bekommen. Davor waren wir gut im Spiel, aber wir haben unsere Chancen wieder nicht genutzt. Wir müssen zwingend in Führung gehen, dann wäre es ein anderes Spiel geworden. Dass wir heute 3.0 verlieren, danach sah es lange überhaupt nicht aus.“

Schäfer: „Im Defensivverhalten fahrlässig”

Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig): „Die erste Aufgabe dieser englischen Woche haben wir erfüllt. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, hätten in Führung gehen können, oder sogar müssen. Wir waren in der ersten Viertelstunde drückend überlegen, haben das Tor nicht gemacht. Dann können wir uns bei Pete Gulacsi bedanken, dass er das 0:0 für uns gehalten hat. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine Phase, in der wir eiskalt zugeschlagen haben, wir haben tolle Tore erzielt und hatten tolle Einzelaktionen. Da hat sich die Klasse durchgesetzt. Aber in der ein oder anderen Situation waren wir im Defensivverhalten sehr fahrlässig, in der Restverteidigung dürfen wir Heidenheim nicht so zur Geltung kommen lassen. Das darf uns nicht passieren. Das ist ein Learning, das nehmen wir mit.”

Baku: „In der zweiten Hälfte den Turbo angeschaltet”

Ridle Baku (Rechtsverteidiger RB Leipzig): „Das war eine zähe erste Halbzeit, die Heidenheimer haben das wirklich sehr gut gemacht, standen sehr kompakt da drin. In der zweiten Hälfte haben wir den Turbo angeschaltet, weil wir nicht zufrieden waren. Wir haben es vorn besser ausgespielt. Die Qualität, die wir vorn haben, hat am Ende sehr geholfen. Ich habe schon das ein oder andere Tor genauso gemacht, hatte mir vorgenommen, häufiger aufs Tor zu schießen und zu treffen. Das ist gut gelungen, ich versuche, da dranzubleiben.”

David Raum (Kapitän RB Leipzig): „In Heidenheim zu spielen, ist nie einfach. In Durchgang eins hatten wir zu kämpfen, da waren wir nicht so scharf unterwegs. Der Trainer hat in der Pause die richtigen Worte gefunden. In Durchgang zwei war es viel besser, wir hatten viele Chancen und haben verdient mit 3:0 gewonnen. Darüber bin ich sehr glücklich.”

Über sein Tor: „Ich bin einfach glücklich, dass ich helfen konnte. Ich hatte nicht die beste Ballannahme in dem Moment und habe es trotzdem mit voller Wucht probiert. Drei Tore sind ein persönlicher Saisonrekord für mich. Mal sehen, was noch drin ist.”

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