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  5. RB-Reaktionen und Stimmen nach dem DFB-Pokalfight bei Rot-Weiss Essen

Reaktionen nach dem Achtelfinal-Einzug „Es lief alles gegen uns, was möglich war”

RB Leipzig beschwört nach dem hart erkämpften 2:1 bei Drittligist Rot-Weiss Essen die Willensleistung an der Hafenstraße. Die Stimmen zum Pokalerfolg in Unterzahl.

27.10.2026, 20:46
Am Limit: RB kämpft sich zu zehnt in die nächste Pokalrunde.
Am Limit: RB kämpft sich zu zehnt in die nächste Pokalrunde. (Foto: imago/Revierfoto)

Essen/Leipzig/ukr/hen – Das sind die ersten Reaktionen nach dem 2:1 (0:1)-Zittersieg von RB Leipzig im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen:

Martin Demichelis (Trainer RB Leipzig): „Das Wichtigste ist heute, meinen Spielern zu gratulieren. Bei diesen Bedingungen in diesem Stadion gegen so eine ,eklige’ Mannschaft und mit einem Spieler weniger war das eine unfassbare Leistung. Deshalb ein großes Kompliment an die Jungs. Mit einem Spieler weniger haben wir in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht. Da waren wir sehr dominant und haben viele Chancen kreiert. Jeder Spieler, der von der Bank gekommen ist, war absolut präsent.”

Uwe Koschinat (Trainer Rot-Weiss Essen): „Ich bin nicht hier angetreten, um nur stolz zu sein, sondern wir wollten auch erfolgreich sein. Es ist sicher schön, wenn man in die Gesichter der Fans schaut und die Stimmung hier mitbekommt. Aber wenn du so dicht dran bist, dann tut es eher ein bisschen weh.” 

Raum: „Macht mich als Kapitän sehr stolz”

David Raum (Kapitän RB Leipzig): „Das macht mich als Kapitän sehr stolz auf die Mannschaft. Das war in der zweiten Halbzeit eine absolute Willensleistung. Wir sind angelaufen, marschiert, haben uns Torchancen herausgespielt. Das ist am Ende Qualität. Wir sind maximal unglücklich hier reingekommen, kriegen ein blödes Gegentor, was eigentlich in so einem Abendspiel nicht passieren darf, waren dann ein Mann weniger. Es lief alles gegen uns, was möglich war. Große Freude in dem Moment.”

Baumgartner: „Schon sehr am Limit”

Christoph Baumgartner (Doppel-Torschütze RB): „Es war ein hartes Stück Arbeit heute. Die erste Halbzeit war nicht gut und nicht so, wie wir uns vorgestellt haben. Trotzdem ist es ein Zeichen unserer Mannschaft, dass wir absolut dagegenhalten können, speziell auswärts. Jeder der mal hier war im Stadion, weiß, wie schwer es ist. Wir haben unfassbar viel Qualität. Wir haben dann umgestellt und brutale Power nach vorne gehabt. Wir haben einfach dran geglaubt. Wir haben noch viel Druck erzeugt und am Ende gingen sie dann rein. Wir haben jetzt gezeigt, dass wir es auch auswärts können.“

Zu seiner Einsatzzeit: „Tore zu schießen und der Mannschaft zu helfen, ist das eine. Aber das waren jetzt 30 Minuten heute, da waren wir schon sehr am Limit, was vom Onkel Doktor erlaubt war. Wenns in die Verlängerung gegangen wäre, wäre es lustig geworden. Zum Glück hat es so geklappt. Ich muss mich weiter herankämpfen. Es freut mich, dass ich schon einen Impact aufs Spiel haben kann, aber wir müssen vorsichtig sein.”

Nusa: „Wollen dominieren und es nicht so dramatisch machen”

Antonio Nusa (Torvorbereiter RB): „Es war ein sehr schwieriges Spiel. Essen hat gut gekämpft und es uns heute sehr schwer gemacht. Wir mussten bis zur letzten Minute alles geben. Wir haben unseren Rhythmus nicht gefunden. Essen hat seinen Matchplan sehr gut umgesetzt und schnell die eine Chance genutzt. Durch die Rote Karte hatten sie das Spiel in der Hand. Es war ein schwieriger Abend. Wir müssen solche Spiele früher unter Kontrolle bringen, damit wir nicht bis zur letzten Minute warten müssen. Wir wollen solche Spiele dominieren und es nicht so dramatisch machen.”

Brumme: „Es hätte heute funktionieren müssen”

Lucas Brumme (Torschütze RWE): „Wir waren nah dran, haben in der ersten Hälfte ein richtig gutes Spiel gemacht. Die Gelb-Rote Karte spielt uns auch in die Karten. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr geschafft, Zugriff zu bekommen, haben zu viele Chancen zugelassen. Sie hätten auch schon vorher Tore machen können. Halten wir die Null bis zur 80., 85. Minute und kriegen nicht so ein doofes Ding, dann gewinnen wir das hier auch. Wir waren ein Mann mehr, es hätte heute funktionieren können, vielleicht müssen. Am Ende sieht man die Qualität der Spieler, die bei Leipzig reingekommen sind.”