Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. RB-Saisonentdeckung Seiwald im Gespräch: "Sollen andere im Rampenlicht stehen"

Medienrunde mit Nicolas Seiwald "Es sollen andere im Rampenlicht stehen"

Nicolas Seiwald zählt mit 32 Einsätzen zu den Dauerbrennern in dieser Saison bei RB Leipzig. Im Gespräch schaut der 24 Jahre junge Österreicher zurück auf seine ersten zwei schwierigen Jahre, auf seine aktuelle Spielzeit, auf die Gründe für seinen Entwicklungssprung – und darauf, welche Rolle er im Team hat und welche er nicht möchte.

08.04.2026, 05:00
Nicolas Seiwald gehört zu den Entdeckungen dieser RB-Saison
Nicolas Seiwald gehört zu den Entdeckungen dieser RB-Saison Foto: Imago/Picture Point LE

Leipzig/hen – In Sachsen sind Osterferien. Für RB ein guter Anlass, um sein Training für Fans und Zaungäste zu öffnen. Es schien die Sonne, der Himmel war blau, 1600 kamen.

Gefragt wie Willi Orban

Nach dem Gaudi-Training gesellte sich Nicolas Seiwald zu einer Medienrunde. Der 24-jährige defensive Mittelfeldspieler wechselte vor drei Jahren zu RB, brauchte davon zwei, um beim Klub und in der Liga anzukommen. Seit dieser Saison gehört er zum Stammpersonal von RB-Trainer Ole Werner – und ist einer seiner herausragenden Akteure. 

"Ich freue mich auf Rocco"

Zusammen mit seinem Abwehrchef Willi Orban hat er die meisten Einsätze in dieser Saison bestritten, 32 sind es. Im Gespräch beschäftigt er sich mit seiner bestechenden Form, seiner Entwicklung, den Gründen für seine Anpassungszeit und wie er auf die WM mit Österreich blickt.

Herr Seiwald, sie haben gegen Bremen vergangenen Samstag Ihr 100. Spiel für RB bestritten. Wie hat sich das angefühlt?
Nicolas Seiwald: Sehr besonders. Dass wir die Partie gewonnen haben, hat es noch schöner gemacht.

Sie haben sich zur Stammkraft im Team entwickelt. Nicht viele haben ihnen das nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten zugetraut? Wie geht es Ihnen damit?
Ich spiele sehr viel, es läuft wirklich gut für mich. Aber das steht nicht so im Vordergrund. Ich kann der Mannschaft helfen, das zählt für mich mehr. 

Sind zählen zu den am meisten eingesetzten Profis im Team, im Spotlight der Öffentlichkeit stehen aber eher andere Spieler. Ärgert sie das?
Nein, überhaupt nicht. Es sollen andere im Rampenlicht stehen, das ist in Ordnung für mich. Ich halte ihnen den Rücken frei.

Im Sommer bekommen Sie einen neuen Nebenmann im defensiven Mittelfeld, vielleicht ja auch einen Konkurrenten. Und zwar Rocco Reitz von Mönchengladbach, auf den Sie am Wochenende in der Liga treffen werden. Wie ist das für Sie?
Vielleicht tausche ich nach dem Spiel mit ihm ein paar Worte aus. Während des Spiels natürlich nicht, dann geht es zur Sache. Aber ich freue mich auf ihn. Ich finde, er ist ein richtig guter Spieler und scheint ein Super Typ zu sein.

Sie haben zuletzt beim 5:1 gegen Ghana Ihr erstes Tor für Österreich geschossen. Wann folgt Ihr erstes für RB?
(lacht) Ich komme dem Treffer immer näher und spüre, dass es bald fallen wird.

Sie haben zwei Spielzeiten gebraucht, um dorthin zu gelangen, wo sie gerade stehen. Was hat diese zwei Jahre geprägt?
Mir hat die Reife gefehlt, und die Erfahrung, mit bestimmten Spielsituationen umzugehen. Druck, Tempo, Körperlichkeit – das waren so die Themen im Vergleich zur österreichischen Liga.

Woran haben Sie sich orientiert, um sich in den deutschen Fußball und den bei RB zu entwickeln?
Schritt für Schritt. Immer dranbleiben, Vertrauen haben.

Hat Sie die zwei Jahre mental verändert?
Diese Zeit hat mir gezeigt, dass sich die Arbeit, die ich in meine Entwicklung gesteckt, habe, ausgezahlt hat. Dranzubleiben, auch wenn es Rückschläge gibt, das gibt Vertrauen. Jetzt habe ich eine Basis, auf der ich aufbauen kann. Ich bin noch lange nicht zu Ende entwickelt, aber auf einem guten Weg.

Es gibt viele Spieler im Team, die kommen zu RB, um zum nächsten Karrieresprung anzusetzen. Wie ist das bei Ihnen?
Eine feste Größe im Klub zu sein, ist auf jeden Fall eine Perspektive, die ich mir gut vorstellen kann. Wie gesagt, meine Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende – hoffe ich.

Zusammen mit ihrem Aufstieg zum Stammspieler fällt die Verpflichtung von Ole Werner als Trainer. Beides steht in Verbindung zueinander?
Der Trainer gibt mir Vertrauen, in dem er mich so viel spielen lässt. Das hat sich ausgezahlt und ist ein wichtiger Aspekt in meiner Entwicklung. Mir liegt zudem die Spielweise mit einer Sechs vor der Abwehr. Und wie er mich braucht, das liegt mir auch.

Treffen Sie eigentlich aus 50 Metern einen Bierdeckel?
(lacht) Müsste ich probieren, weiß ich nicht.

Wenn man Sie spielen sieht, fällt auf, dass Sie ziemlich präzise lange Hölzer schlagen können. Ein noch verstecktes Talent?
Ja, das stimmt. Ich kann das eigentlich ganz gut, setze es aber nicht so oft ein. Ich könnte auf jeden Fall noch mehr diagonale Bälle spielen. Vielleicht muss ich mir das noch mehr erarbeiten, denn ja, das ist eine Stärke von mir, die ich so oft für RB noch gar nicht ausgespielt habe.

Länger noch als bei RB sind Sie in der Nationalmannschaft gesetzt. Welchen Anteil hat Ex-RB-Architekt Ralf Rangnick daran, der Österreich trainiert?
Einen riesigen. Er hat mir in den vergangenen Jahren das wichtige Gefühl vermittelt, dass ich die Qualität habe, um hier zu bestehen. Dass ich nur darauf vertrauen muss, dass ich mich entwickeln werde.

Österreich hat die vergangenen zwei Länderspiele gegen Ghana und Südkorea (1:0) gewonnen. Wie schaut es aus mit den Chancen bei der WM?
Nach dem März-Lehrgang würde ich sagen: gut. Wir sind ein richtiges Team, nicht nur spielerisch. Das kann uns weit tragen. 

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.