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Nkunku vor erstem Startelfeinsatz „Wir brauchen ein Idol”

RB-Manager Marcel Schäfer zieht vor dem Bundesligaspiel bei Werder Bremen Transferbilanz. Im Mittelpunkt: Christopher Nkunku.

Von Ullrich Kroemer 05.09.2026, 05:00
„Er hat einen unglaublichen Hunger, es allen nochmal zeigen zu wollen”: Christopher Nkunku.
„Er hat einen unglaublichen Hunger, es allen nochmal zeigen zu wollen”: Christopher Nkunku. (Foto: imago/opokupix)

Leipzig – Es hat nicht alles geklappt, was RB Leipzig sich der langen und schwierigen Transferphase vorgenommen hatte. Doch letztlich konnte Marcel Schäfer bei einer virtuellen Medienrunde am Donnerstag die aufreibenden vergangenen Wochen zufrieden bilanzieren. „Wir sind happy mit dem Kader, den wir haben, haben eine gute Balance zwischen jung, entwicklungsfähig und haben auch bisschen Erfahrung dazugenommen, was uns gut tun wird, weiterhin unsere Philosophie zu leben”, erklärte der Manager. „Wir haben uns in der Breite, aber auch in der Spitze auf den jeweiligen Positionen verstärkt und sind gut gewappnet für die Dreifach-Belastung.”

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Vor allem im Schlussspurt hatten Schäfer und sein Team mächtig Gas gegeben und echte Topspieler wie Christopher Nkunku und Neil El Aynaoui nach Leipzig gelotst und den Kader durch zahlreiche Leihen verkleinert.

Schäfer über El Aynaoui: „Als die Tür einen Spalt aufging, sind wir hindurchgerannt”

Auf beide ging Schäfer näher ein. Über den Mittelfeldspieler aus Marokko sagte Schäfer: „Wir hätten ihn gern viel früher verpflichtet, als er noch in Lens war, aber das war wirtschaftlich nicht möglich. Als die Tür dann einen Spalt aufging, sind wir sofort hindurchgerannt.”

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Und zum Coup Nkunku erklärte er: „Er hat einen unglaublichen Hunger, es allen nochmal zeigen zu wollen, nachdem seine letzten beiden Stationen nicht so funktioniert haben, wie er sich das gewünscht hat.” Und: „Wir brauchen auch außerhalb des Platzes ein Idol, an dem sich die Jungs aufrichten können.” Nicht nur die Spieler übrigens, sondern auch die Fans und Zuschauer auf den Rängen.

„Ohne Christos Klarheit wäre der Transfer nicht zustande gekommen” 

Schäfer betonte noch einmal, wie hartnäckig Nkunku wieder zurück nach Leipzig wollte. „Dieser Transfer wäre ohne die Standhaftigkeit und Klarheit von Christo, nur nach Leipzig zu kommen, nicht zustande gekommen.” Zwei Premier-League-Klubs, so Schäfer, seien „bereit gewesen, an die Grenzen zu gehen, da hätten wir keine Chance gehabt.”

Nun könnte der Franzose nach der ersten halben Stunde vergangene Woche gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) vielleicht gleich zu Beginn auflaufen. „Er braucht nicht viel Zeit, sich zu integrieren, ist bereit”, sagte Trainer Martin Demichelis, schränkte aber ein, dass der 28-Jährige bei Milan nicht einmal ein Freundschaftsspiel absolviert, „sondern separiert von der Gruppe trainiert” habe. Nach einem Einzelgespräch am Freitag wollte „Micho” seine Entscheidung treffen.

Da Rocco Reitz mehrere Wochen wegen eines Muskelfaserrisses ausfällt und Brajan Gruda angeschlagen ist, muss der Argentinier die Offensive ohnehin umbauen.