Er kam unter Nagelsmann zurück Neuer Vertrag für Leipzigs Nationalspieler?
Ridle Baku konnte sich vor einigen Wochen über eine Rückkehr in die deutsche Nationalelf freuen. Sein Handy hat er nun für den Fall der Fälle griffbereit.

Leipzig/msc – Vier Jahre waren vergangen seit seinem Traumtor für Deutschland gegen Liechtenstein und der erneuten Berufung für die DFB-Elf von Julian Nagelsmann, dessen Anruf Ridle Baku zunächst verpasst hatte. Bei der nächsten Gelegenheit ist er besser vorbereitet, verriet er dem Kicker (Donnerstag).
Baku will das Handy eingeschaltet lassen
„Natürlich mache ich mir Hoffnungen, das Handy ist diesmal eingeschaltet“, sagt Baku, der als Rechtsverteidiger von RB Leipzig in seine zweite Saison geht. Hinter David Raum und Willi Orban ist er der Profi, der von Ole Werner bislang mit den meisten Spielminuten bedacht worden ist.
Das registrierte auch der Bundestrainer und ermöglichte ihm ein Comeback. Zuvor hatte Nagelsmann öffentlich angekündigt, mehr Wert auf Mentalität zu legen. Das passt zum Arbeitsethos von Baku.
Länderspiele gegen Luxemburg und Slowakei
Der Rechtsfuß sehe seine Aufgabe darin, „den jungen Spielern den nötigen Freiraum zu geben, damit sie sich vorn austoben und glänzen können“, er dem Kicker. Am 14. und 17. November wird er sich wohl nun noch mal zeigen dürfen im Trikot mit dem Bundesadler. Dann trifft die DFB-Elf auf Luxemburg und die Slowakei.
Und seine Zukunft bei den Sachsen? Er wechselte im Sommer 2024 vom VfL Wolfsburg zu RB und unterschrieb einen eher knapp bemessenen Vertrag für drei Jahre. Seinem derzeitigen Stellenwert im Team zur Folge könnte Marcel Schäfer geneigt sein, ihn im Frühjahr mit einem neuen Vertrag auszustatten.