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„Sieben-Punkte-Spiel” RB legt das Blei ab: Booster für die Königsklasse

RB Leipzig hat in den vergangenen Spielen viel gezittert und mit der zu geringen Torausbeute angesichts des Aufwands gehadert. Ausgerechnet im Topspiel gegen Hoffenheim griff der Ketchupflaschen-Effekt – und alles kam mit einem Mal zum Vorschein. Ein Brustlöser für die verbleibenden sieben Spiele.

Von Ullrich Kroemer 21.03.2026, 10:29
Ganz wichtig für den Kopf: Christoph Baumgartner.
Ganz wichtig für den Kopf: Christoph Baumgartner. (Foto: imago/Nordphoto)

LeipzigChristoph Baumgartner kann gut rechnen, seine Mutter ist Lehrerin, er selbst hat als Kind eine Klasse übersprungen, weil ihm das Lernen so leicht fiel. Und der RB-Torjäger beherrscht natürlich auch die Arithmetik des Profifußballs aus dem Effeff. Nach dem 5:0 (4:0)-Triumph von RB gegen die TSG Hoffenheim im wegweisenden Spiel um die Qualifikation für die Königsklasse, zu dem er zwei Tore beisteuerte, scherzte er: „Ich habe gelesen, dass das ein Sechs-Punkte-Spiel ist, jetzt könnt ihr sogar von einem Sieben-Punkte-Spiel schreiben”, diktierte er den Journalisten.

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Denn vor dem Duell hatten die Leipziger ein um sieben Treffer schlechteres Torverhältnis als die TSG – das kann am Ende angesichts des engen Rennens so viel Wert sein wie ein Punkt mehr. Doch nach dem 5:0 hat sich das umgekehrt. Rasenballsport ist nun drei Tore Vorsprung und übernachtete daher erstmals seit langer Zeit wieder auf Tabellenrang drei.   

„Wenn es schiefgeht, ist es eine ganz andere Stimmung hier”

„Es war ein ganz wichtiges Spiel heute”, atmete Baumgartner auf. „Gerade nach der Niederlage gegen Stuttgart haben wir gewusst, was heute auf dem Spiel steht. Wenn es schiefgeht, ist es eine ganz andere Stimmung hier. Von daher genießen wir das sehr, dass wir das Spiel auf diese Art und Weise gewonnen haben und sind natürlich überglücklich”, sagte der beste Leipziger Scorer dieser Saison.

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Nicht nur hinsichtlich der Effizienz vor dem Tor – die ersten vier Chancen waren allesamt drin – auch hinsichtlich der spielerischen Klasse, der Kombinationsfreude und Passsicherheit präsentierte sich RB auf einem neuen Level. Trotz des Drucks, der auf dem Spiel lastete, agierte RB befreit, schwamm sich frei. „Es geht immer um Momente, wir waren heute absolut überzeugt von dem, was wir gemacht haben – das war sensationell gut”, sagte Baumgartner.

Brajan Gruda, der ebenfalls zwei Tore erzielte und eines vorbereitete, berichtete in der ihm eigenen Art, wie es dem Team gelungen ist, mit Druck und mangelnder Effizienz umzugehen: „Man schaut sich die Aktionen aus den Spielen an und versucht, die im Training nachzuahmen und das im nächsten Spiel zu zeigen – das haben wir gemacht.” Und: „Die Mannschaft hatte einfach Bock heute. Diese Lockerheit, den Kopf freizubekommen, sich selbst keinen Druck zu machen sind sehr wichtig – dann gibts ein geiles Spiel.”

Champions-League-Druck wie eine Dunstglocke

Wenn der Eindruck nicht trügt, kommen die Leipziger gerade in der Schlussphase wieder richtig in Schwung. Denn wenn das Team den bleiernden Champions-League-Druck, der stets wie eine Dunstglocke über dem Klub hängt, ausblenden und in Motivation ummünzen kann und in befreite Spiellaune kommt, gehört es zweifelsohne zu den besten vier Teams hierzulande.

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„Wenn du so eine Leistung wiederholst, dann spielst du dich zwangsläufig in die Champions League”, kommentierte Trainer Ole Werner. „Aber wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Es ist die Schlussphase der Saison, für jede Mannschaft geht es um alles. Du musst in diesen Spielen alles auf deine Seite ziehen, egal ob gegen direkte Konkurrenten oder gegen andere Gegner. Wir müssen bei uns bleiben, die richtigen Schlüsse aus unseren Leistungen ziehen und jedes Spiel aufs Neue sauber vorbereiten.”

Es werde bis zum 34. Spieltag eng bleiben, dämpfte Werner die Euphorie. „Doch durch die Tordifferenz haben wir die Nase jetzt einen Zentimeter vorn”, so der Coach. 

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