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  5. Standardschwäche: RB-Keeper Blaswich fordert mehr Trainingsintensität

Standardschwäche bei rbKeeper Blaswich: "Mit nur 70 Prozent im Training gibt es keine Intensität im Spiel"

Von RBlive/hen mit dpa 22.03.2023, 09:46

Mit mehr Wachsamkeit und Schärfe will Fußball-Bundesligist RB Leipzig seine akute Schwäche bei Standardsituationen angehen. "Wir müssen aggressiv bleiben und mit allem, was wir haben, verteidigen. Wir haben das analysiert", sagte Torhüter Janis Blaswich. Der Pokalsieger hat bislang 15 seiner bisher 30 Gegentore nach einem ruhenden Ball kassiert.

Neun Ligaspiele bis zum Saisonende

Bei den Niederlagen gegen Union Berlin (1:2) sowie in Dortmund (1:2) und in Bochum (0:1) fielen alle fünf Gegentore nach Standardsituationen. Durch die für Leipzig ungewohnte Schwäche wackelt das Saisonziel Champions-League-Qualifikation wieder.

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RB ist aktuell nur Fünfter mit drei Punkten Rücjstand auf Rang drei (Union Berlin) und einem Punkt auf Rang vier (SC Freiburg). "Das Gute ist, dass noch viele Liga-Spiele da sind. Jeder Punkt ist jetzt wichtig, damit wir unser Ziel erreichen", sagte Blaswich. RB hat noch neun Ligaspiele bis zum Saisonende vor sich, darunter Partien gegen die Bayern, Freiburg und Leverkusen.

Dafür muss auch die Länderspielpause genutzt werden, in der allerdings nur acht Feldspieler des Bundesliga-Kaders noch in Leipzig sind: "Die Schärfe müssen wir uns im Training holen. Keine Mannschaft kann mit 70 Prozent trainieren und dann mit voller Härte und voller Intensität ins Spiel gehen."

Blaswich: "Noch härter arbeiten"

RB hatte das letzte Spiel vor der Bundesliga-Pause gegen den abstiegsbedrohten VfL Bochum 0:1 verloren, davor 0:7 in Manchester. Trainer Marco Rose hatte daraufhin die Standardschwäche moniert und mit der Niederlage gehadert. Es sei ärgerlich, "dass wir als RB Leipzig mit unseren Zielen über so ein einfaches Tor ein Bundesliga-Spiel verlieren", bilanzierte der Trainer die Nullnummer im Ruhrpott.

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Blaswich meinte zu der Pleite: "Es ist kein schönes Gefühl, so in die Pause zu gehen. Wir müssen jetzt noch härter arbeiten, versuchen die Stimmung hochzuhalten."