Tedesco über Korkut: "Der erste sehr innovative"

RB Leipzig gewappnet für Überraschungen von Hertha BSC Berlin

Von RBlive/msc Aktualisiert: 20.02.2022, 14:18
Domenico Tedesco ist gewappnet für Überraschungen von Tayfun Korkut.
Domenico Tedesco ist gewappnet für Überraschungen von Tayfun Korkut. imago/Jan Huebner

Wenn RB Leipzig am Sonntag (20. Februar um 19 Uhr live auf DAZN) bei Lieblingsgegner Hertha BSC Berlin antritt, will Domenico Tedesco vor allem Flexibilität walten lassen. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am 23. Spieltag erklärte er, warum er beim gegnerischen Trainer Tayfun Korkut auf alles gefasst ist.

Tedesco über Korkut: "Der Erste, der damals sehr innovativ war"

Der ist erst seit November 2021 im Amt und soll Hertha BSC Berlin aus dem Abstiegskampf führen. Aktuell liegt der Hauptstadtklub auf dem 15. Rang und braucht einen Sieg gegen RB Leipzig, um auf den zwölften zu springen. Bislang konnte RB in Berlin immer gewinnen, nur zuhause ließ Leipzig insgesamt fünf Punkte liegen. Für Domenico Tedesco wird das Duell aber kein Selbstläufer.

Korkut kennt er aus gemeinsamen Zeiten in Stuttgart. "Er war der Erste, der damals sehr innovativ war. Er kam aus Spanien, hatte viele gute Ideen mit Rondos und Umschaltspielen, er hat Schulungen gegeben", erinnert sich Tedesco an seine Arbeit im Jugendbereich. "Er ist ein Toptyp und man sieht seine Handschrift" so Tedesco über dessen Arbeit in Berlin. Gemeinsam mit Co-Trainer Ilja Aracic sei Korkut auf einem guten Weg. "Es ist nicht leicht für die beiden, aber sie machen es souverän und habe eine Gelassenheit, die mir gut gefällt."

Tedesco erwartet bei Hertha BSC Berlin eine Wundertüte

Taktisch bringe das Duo alles mit. "Sie könnten tief stehen, sie können 4-4-2 spielen oder 4-2-2-2. Auch 4-5-1, haben aber auch schon auf Raute umgestellt. Oder mit Fünferkette und drei zentralen im Mittelfeld, einer Sechs und zwei Achtern", so Tedesco. Deswegen bekommt seine Stärke als Trainer nun noch mehr zur Geltung, Leipzig soll noch flexibler reagieren können. "Immer wenn wir Gegner analysieren und versuchen, Rückschlüsse aus den letzten Spielen zu ziehen, werden wir überrascht, weil sie gegen uns umstellen", analysierte der RB-Coach. In der Europa League tat er das auch, aber die Anpassung habe zu lange gebraucht. "Das ist uns gegen Real Sociedad auch gelungen, aber erst nach 20-30 Minuten. Das müssen wir besser hinkriegen", forderte er.