"Zu wenig Erfahrung"

United-Legende Scholes glaubt nicht an Rangnick und bringt Hasenhüttl ins Gespräch

Von RBlive/msc 15.02.2022, 09:21
Paul Scholes glaubt nicht an Ralf Rangnick bei Manchester United.
Paul Scholes glaubt nicht an Ralf Rangnick bei Manchester United. imago/Action Sports

Die Entwicklung von Manchester United bleibt ein Aufreger-Thema nicht nur für Fans der Red Devils. Ex-RB-Leipziger Ralf Rangnick versucht sein Team weiterhin in sichere Fahrwasser zu führen und zugleich sucht der ins Straucheln gekommene Verein nach einer Lösung für den Trainerposten ab dem Sommer.

United-Stars wollen nach Rangnick lieber Pocchettino statt ten Hag

Seitdem Sir Alex Ferguson nicht mehr das Zepter in der Hand hält konnte der englische Rekordmeister selten an alte Erfolge anknüpfen. Nun vertraut die Klubführung Ralf Rangnick, der allerdings in den letzten zehn Jahren nur zwei mal für eine Saison als Trainer aktiv war. Bei seinem eigenen Projekt RB Leipzig tat er das immerhin durchaus erfolgreich, führte die Mannschaft 2016 in die Bundesliga und 2019 wieder in die Champions League. Momentan sieht es nicht so aus, als dürfte er bei United über den Sommer hinaus Trainer bleiben. Er selbst soll als Nachfolger Erik ten Hag favorisieren berichtet die englische Tageszeitung The Sun. Die Spieler sollen sich hingegen Mauricio Pocchettino wünschen. Dem Bericht zufolge gebe es auch für Rangnick noch Chancen, sich als beste Option zu präsentieren.

Scholes: Hasenhüttl könnte Rangnick beerben

United-Legende Paul Scholes hingegen hält das für ausgeschlossen. Zwar möge er den früheren Trainer von RB Leipzig, Schalke 04 und Hannover 96 für seine Art, aber ihm fehle die Erfahrung der jüngeren Zeit. "Verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag den Mann, ich denke, er kommt wirklich gut rüber. Aber ich glaube, er hat in zwei der letzten zehn Jahre eine Mannschaft trainiert", sagte Scholes gegenüber BT Sports (via Hamburger Morgenpost). Als möglichen Nachfolger bringt er mit Ralph Hasenhüttl dafür einen ehemaligen Vorgänger von Rangnick ins Spiel. "Ich mochte ihn schon immer. Ich war immer der Meinung, dass der Fußball, den er bei Southampton spielt, nicht der beste ist, aber die Art des Fußballs, die er gespielt hat, für sie funktioniert", so Scholes. 

Er selbst war Co-Trainer unter Ryan Giggs für vier Spiele und versuchte sich danach ohne größeren Erfolg bei unterklassigen Vereinen als Coach.