Unnötiges Gegentor Rangnick schimpft nach Österreichs Patzer
Das späte Gegentor war unnötig. Ralf Rangnick, einstiger Trainer von RB Leipzig, hat nach der Niederlage seiner österreichischen Nationalmannschaft gegen Rumänien keine gute Laune.

Köln/sid – Ralf Rangnick, früherer Sportdirektor und Trainer von RB Leipzig, war nach der Last-Minute-Pleite in Rumänien mächtig angefressen. "Das war sicherlich deppert von uns", schimpfte Österreichs Nationaltrainer über das späte Gegentor beim 0:1 in Bukarest, das die Alpenkicker auf dem Weg zur WM 2026 einbremste. "Da geht es einfach darum, die Uhr runterzuspielen, dann fahren wir hier mit einem 0:0 nach Hause", sagte Rangnick.
Spätes Gegentor bricht Österreich das Genick
Der Hannoveraner Virgil Ghita (90.+5) hatte ganz spät zum Sieg für die Rumänen getroffen. Nun droht Österreich ein Endspiel um das direkte WM-Ticket gegen Bosnien-Herzegowina. "Wir hatten heute die Chance, einen großen Schritt Richtung WM zu machen", haderte Rangnick drei Tage nach dem Rekordsieg gegen San Marino (10:0), die Niederlage sei "extrem ärgerlich".
Der Vorsprung auf Platz zwei, der den Umweg über die Play-offs bedeuten würde, beträgt vor den letzten beiden Qualifikationsspielen in der Gruppe H nur noch zwei Punkte. Auch die Rumänen könnten Österreich rein theoretisch noch das direkte WM-Ticket streitig machen. Zum Abschluss kommt es für das Rangnick-Team am 18. November in Wien zum direkten Duell mit Bosnien-Herzegowina. Zuvor tritt Österreich noch auf Zypern an.