RB Leipzig

„Unsere schlechteste Saisonleistung”: Reaktionen nach dem 2:1 von RB Leipzig gegen Bielefeld

Von (RBlive/ukr/Sky/ARD/ZDF) 28.11.2020, 18:06
Ein Spiel, das wehtat: Christopher Nkunku gegen Cedric Brunner.
Ein Spiel, das wehtat: Christopher Nkunku gegen Cedric Brunner. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die ersten Reaktionen nach dem 2:1 (1:0) von RB Leipzig gegen Arminia Bielefeld:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Wir hatten nur gute zehn Minuten nach der Pause. Da waren wir gut im Gegenpressing. Über 90 Minuten gesehen war das unsere schlechteste Saisonleistung. Wir haben vier, fünf klare Chancen zugelassen. Das passiert uns selten. Gegen einen Gegner, der zuletzt nicht viel gewonnen hat, sollten wir dominanter auftreten. Wir waren nicht wach genug, das Passspiel war extrem fehlerhaft, unsere Restfeldverteidigung nicht gut. Am Ende haben wir es noch ordentlich wegverteidigt. Aber es wäre ratsam, dass wir in solchen Spielen mal 3:0 in Führung gehen und einen Gang rausnehmen können, sonst wird es irgendwann zäh. Ein Unentschieden wäre auf jeden Fall verdient gewesen für Bielefeld.”

Uwe Neuhaus (Trainer Arminia Bielefeld): „Niederlage ist Niederlage, die tut genauso weh wie vergangenes Spiel. Aber das Spiel gibt uns schon Mut und Zuversicht. Die vergangenen Wochen stecken noch in den Köpfen, wir müssen uns weiter Torchancen herausspielen. Wir müssen konsequent den Weg weiter gehen, so wie wir heute gespielt haben. Es war wichtig, dass wir Möglichkeiten hatten.”

Orban: „Das war fahrlässig”

Willi Orban (Abwehrspieler RB Leipzig): „Spätestens mit dem Elfmeter hätten wir das Spiel mit dem 3:0 beenden müssen. Das haben wir leider verpasst. Am Ende haben wir fast um den Ausgleich gebettelt, das war fahrlässig. Das war kein gutes Spiel von uns, wir haben nicht geglänzt, aber das Ergebnis haben wir eingefahren.”

Angeliño (Offensivspieler RB Leipzig): „Wir haben viele Chancen in der ersten Hälfte herausgespielt, deswegen habe ich getroffen. Das Team gibt mir einfach viel Selbstvertrauen und viele Gelegenheiten, weil ich als Joker sehr hoch spiele. Wir haben es uns dann am Ende selbst schwergemacht. Wir müssen mental besser fokussiert sein in der zweiten Hälfte.”

Fabian Klos: „Unentschieden wäre dringewesen”

Fabian Klos (Stürmer Arminia Bielefeld): „Aufgrund der Torchancen, die wir insgesamt hatten, wäre eventuell auch ein Unentschieden dringewesen. Wir hätten auch in der ersten Hälfte schon treffen können. Das würde uns mal ganz guttun. Das gäbe der Mannschaft mehr Selbstvertrauen, als immer einem Rückstand hinterherzulaufen. Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen. Mit der Leistung heute kann ich deutlich besser leben als in Berlin. Wir haben uns heute deutlich mehr Chancen herausgespielt. Ich habe das Toreschießen doch nicht verlernt. Aber da das Tor der Mannschaft nicht geholfen hat, kann ich mich nicht so richtig darüber freuen.”