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Verbot von Tests, Training und Turnieren HFC-Mitglieder beschließen Komplettboykott gegen RB

RB Leipzigs Regionalliga-Nachbar HFC darf per Mitgliederbeschluss vom Sonntag künftig keine Testspiele, Trainings und Turniere mehr gegen und bei RBL absolvieren. Das gilt auch für den Nachwuchsbereich. Ein neues Level der RB-Ablehnung.

Von Ullrich Kroemer 30.03.2026, 12:58
RB-Ablehnung hat bei Halle Tradition: Fanproteste aus dem Jahr 2015.
RB-Ablehnung hat bei Halle Tradition: Fanproteste aus dem Jahr 2015. (Foto: imago/Köhn)

Halle/Leipzig – Dass RB Leipzig von fast allen Traditionsklubs aus dem Osten abgelehnt wird, ist nichts Neues. Doch dass der Red-Bull-Klub seit der Mitgliederversammlung des Halleschen FC am vergangenen Wochenende nicht nur abgelehnt, sondern komplett negiert werden soll, ist eine neue Dimension und bislang wohl einmalig hierzulande.

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (Print) berichtet, beschlossen die 388 anwesenden der über 3.000 Vereinsmitglieder bei der etwa vierstündigen Mitgliederversammlung am Sonntag, dass es künftig keine sportlichen Wettkämpfe außerhalb des Punktspielbetriebs gegen RB Leipzig und Red Bull Salzburg mehr geben soll.

Verbot umfasst auch Nachwuchsturniere

Das gilt ausdrücklich für alle Altersklassen – also auch für den kompletten Nachwuchs – und sowohl für den männlichen als auch für den weiblichen Bereich. Das Verbot umfasst auch Nachwuchs-Turniere, die von RB und dem HFC organisiert werden.

Darüber hinaus wurden jegliche Kooperationen untersagt; und auch Sportanlagen der Leipziger dürfen von den Kickern des Regionalligisten aus der Nachbarstadt künftig nicht mehr genutzt werden – etwa wenn die eigenen Trainingsplätze aufgrund von Witterungsbedingungen nicht bespielt werden können. „Ziel des Antrags ist es, eine klare und konsequente Abgrenzung des Halleschen FC gegenüber den von Red Bull betriebenen Fußballstrukturen zu gewährleisten”, heißt es in dem Antrag, der RBlive vorliegt. Laut RBlive-Informationen wurde der Beschluss mit reichlich Applaus bedacht und ging den Mitglieder an diesem Montag auch per Mail zu.

Transfers von RB-Spielern und -Mitarbeitern gestatten die Mitglieder noch

Übrigens: Den Transfer von bei Rasenballsport ausgebildeten Spielern umfasst das sonst so konsequente Kooperationsverbot nicht. In Fabrice Hartmann, Niclas Stierlin und Joscha Wosz spielen drei Ex-Leipziger beim HFC. Auch HFC-Sportdirektor Daniel Meyer war zuvor am Cottaweg tätig.

Auch die Mitglieder des FC Erzgebirge Aue hatten 2024 über Testspiele gegen RB abgestimmt. Bei Aue stimmte damals eine knappe Mehrheit für die Möglichkeit, Tests gegen die Leipziger absolvieren zu dürfen.

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