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Stage-Schock und Pleite in freiburg „Wir dürfen weinen“: Werders Doppelschock vor dem Duell mit RB

1:4-Pleite zum Bundesliga-Start, dazu der lange Ausfall von Schlüsselspieler Jens Stage: Werder Bremen reist mit großen Sorgen zum Duell mit RB Leipzig.

31.08.2026, 11:20
Nicolas Füllkrug (l.) und Amos Pieper besprechen das Bremer 1:4 in Freiburg.
Nicolas Füllkrug (l.) und Amos Pieper besprechen das Bremer 1:4 in Freiburg. Foto: Imago/Nordphoto

Leipzig/hen – Dieser Fehlstart hat gescheppert. Mit 1:4 verlor Werder Bremen am vergangenen Sonntag beim SC Freiburg, und jetzt wartet kommenden Sonnabend (15.30 Uhr) RB Leipzig. Rasenballsport gewann sein Spiel gegen Gladbach 3:0.

Stage fehlt bis Jahresende

Doch die deutliche Auftaktpleite und die offenkundige Stärke des kommenden Gegners ist längst nicht Werders einziges Problem. Denn ausgerechnet vor dem Saisonstart ist mit Jens Stage einer der wichtigsten Bremer für mehrere Monate ausgefallen. Der 29-Jährige zog sich im Abschlusstraining eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zu und wird Werder voraussichtlich bis Jahresende fehlen.

Wie schwer der Ausfall wiegt, machte Trainer Daniel Thioune nach der Niederlage ungewöhnlich deutlich. Werders Spiel sei zuletzt „sehr, sehr Jens-lastig“ und auf den Mittelfeldspieler zugeschnitten gewesen. „Für den Moment dürfen wir vielleicht auch ein bisschen weinen“, sagte der 52-Jährige.

Stalmachs Treffer nur Kosmetik

Stage war in den vergangenen zwei Spielzeiten mit jeweils zehn Treffern Werders bester Torschütze und wurde zuletzt zum zweiten Mal nacheinander von den Fans zum Spieler der Saison gewählt.

Beim 1:4 in Freiburg war die Lücke bereits spürbar. Werder hielt in der Anfangsphase noch mit, verlor danach aber zunehmend den Zugriff. Yuito Suzuki traf dreimal für Freiburg, Dariusz Stalmachs Tor zum 1:4 war nur noch Ergebniskosmetik.

Thioune sieht reichlich Arbeit vor RB-Spiel

Auch Rückkehrer Niclas Füllkrug, der erstmals seit Mai 2024 wieder in der Bundesliga auflief, konnte dem Bremer Spiel keine Impulse geben. „Wir brauchen Abläufe, um das Gefühl füreinander zu finden. Wir müssen schnell eine Connection finden“, sagte der 33-Jährige.

Thioune sieht vor dem Duell mit RB ebenfalls reichlich Arbeit. Freiburg sei seiner Mannschaft in den Abläufen deutlich voraus gewesen. „Das muss gegen Leipzig besser werden“, forderte der Werder-Coach.