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Sechs Spieler bei der WM WM-Abrechnung: Fünf Bundesligisten kassieren mehr als RB

RB Leipzig erhält für seine sechs WM-Fahrer nicht mal eine Million Euro von der Fifa. Das ist mehr als 2022. Im Bundesliga-Vergleich reicht es dennoch nur für Rang sechs.

Aktualisiert: 31.07.2026, 07:50
RB-Star Yan Diomande im Zweikampf mit DFB-Kapitän und Bayern-Profi Joshua Kimmich
RB-Star Yan Diomande im Zweikampf mit DFB-Kapitän und Bayern-Profi Joshua Kimmich Foto: Imago/Eibner

Leipzig/hen - RB Leipzig profitiert finanziell von der Fußball-Weltmeisterschaft, ein bißchen jedenfalls, liegt im Bundesliga-Vergleich aber nur auf Rang sechs. Nach einer Analyse der Deutschen Kreditbank kann der Klub mit einer Ausgleichszahlung von rund 903.000 Euro rechnen.

Hinter Leipzig liegt der VfB

Deutlich mehr nimmt der FC Bayern München ein. Der Rekordmeister führt die Rangliste mit voraussichtlich 2,30 Millionen Euro an. Dahinter folgen Borussia Dortmund mit 1,54 Millionen Euro, Bayer Leverkusen mit 1,42 Millionen Euro, Eintracht Frankfurt mit 1,17 Millionen Euro und die TSG Hoffenheim mit 1,05 Millionen Euro.

Hinter Leipzig liegt der VfB Stuttgart mit rund 755.000 Euro. Insgesamt fließen laut DKB-Berechnung etwa 13,29 Millionen Euro an die Bundesligisten.

Baumgartner verletzt

Für RB waren sechs Profis bei der WM im Einsatz. David Raum und der kurz vor Turnierbeginn für den verletzten Lennart Karl nachnominierte Assan Ouédraogo gehörten zum deutschen Aufgebot. Yan Diomande spielte für die Elfenbeinküste, Antonio Nusa für Norwegen sowie Nicolas Seiwald und Xaver Schlager für Österreich.

Alle sechs Leipziger erreichten mit ihren Nationalmannschaften die K.-o.-Runde. Damit schnitt die RB-Fraktion erfolgreicher ab als bei der WM 2022 in Katar. Damals waren sieben Leipziger Profis dabei, aber nur vier überstanden die Gruppenphase.

Ein weiterer möglicher WM-Fahrer hatte gefehlt: Christoph Baumgartner war ursprünglich für Österreich vorgesehen, verpasste das Turnier jedoch wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel.

Besser als 2022

Das Abschneiden der sechs Leipziger machte sich auch bei der Entschädigung bemerkbar. Nach der Gruppenphase hatte die DKB für RB noch rund 637.000 Euro errechnet. Bis zum Turnierende stieg die Summe auf 903.479 Euro – ein Plus von mehr als 266.000 Euro.

Die Zahlungen stammen aus dem Club-Benefits-Programm der FIFA. Damit werden Vereine für die Abstellung ihrer Nationalspieler entschädigt. Ob ein Profi tatsächlich zum Einsatz kommt, ist dabei unerheblich. Ausschlaggebend ist vor allem, wie lange er bei seiner Nationalmannschaft bleibt.