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0:2 in Bremen, Ex-RB-Spielerin trifft Zweiter XXL-Umbruch, zweiter Fehlstart: Was läuft schief bei RB?

Die Frauen von RB Leipzig verlieren in Bremen auch ihr zweites Saisonspiel und sind damit Tabellenletzter. Nach dem zweiten großen Umbruch im Kader wächst der Druck auf Trainer Jonas Stephan. Wie reagiert jetzt Sportchefin Viola Odebrecht?

31.08.2026, 09:18
Die frühere RB-Spielerin Julia Magerl trifft für Bremen gegen ihren Ex-Klub zum 2:0.
Die frühere RB-Spielerin Julia Magerl trifft für Bremen gegen ihren Ex-Klub zum 2:0. Foto: Imago/Foto2Press

Leipzig/hen – Der Fehlstart ist perfekt. Die Frauen von RB Leipzig haben auch ihr zweites Saisonspiel verloren. Dieses Mal beim SV Werder Bremen, für den auch noch die Ex-Leipzigerin Julia Magerl (2023 bis 2026) vor der Pause bereits zum späteren 2:0-Endstand traf (40.). Die Höchststrafe für Leipzigs Kaderplaner, Magerl hatte in 36-RB-Spielen kein einziges Mal getroffen.

Joly stolpert zum Platzverweis

Obendrauf auf die Pleite gab es auch noch Gelb-Rot für die Französin Lou-Ann Joly nach einem Stolperfoulspiel am Mittelkreis (72.), welches den Eindruck verstärkte, dass die RB-Frauen gerade nicht in Tritt kommen. Mal wieder nicht.

Woran es liegt? Die Frauenabteilung beim Red-Bull-Klub findet offensichtlich nicht den Kader, den sie für potent genug hält, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Bereits Sommer 2025 hatte RB unter Leitung von Trainer Jonas Stephan und Sportchefin Viola Odebrecht elf Spielerinnen geholt und elf abgegeben. In diesem Sommer dasselbe: zwölf Neuzugänge, elf Abgänge.

Tauscht Odebrecht den Trainer?

Vergangene Spielzeit startete RB immerhin mit einem Sieg, kassierte danach aber drei Niederlagen in Folge. Am Ende wurde das Team mit 28 Punkten aus 26 Spielen Zehnte. Nach zwei Spieltagen in dieser Saison sind sie Tabellen-Letzte. Inwiefern intern jetzt die Rolle des Trainers besprochen wird, ist unklar. Vorige Saison hatten die eher ernüchternden Ergebnisse bereits zu der Frage geführt, ob Odebrecht eventuell den Trainer tauscht.

Stattdessen wurde vergangenen Oktober der Vertrag des 34-Jährigen bis 2028 verlängert. Odebrecht sagte damals: "Im letzten Transfersommer hatten wir im Team einen größeren Umbruch vollzogen und wollen diesen dazu nutzen, gemeinsam den nächsten Schritt in der Entwicklung zu gehen. Jonas hat eine klare Spielidee, ist ambitioniert und hat bereits nachgewiesen, dass er Spielerinnen individuell besser machen kann."

Außerdem sagte sie: „Jetzt gilt es, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen und darauf aufzubauen.“ Von Kontinuität allerdings keine Spur, wie der erneute XXL-Umbruch nahelegt – und der Fehlstart in diese neue Saison.