Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. Spieler & Trainer
  4. >
  5. 10 Jahre RB-Aufstieg: Was machen Spieler wie Halstenberg, Compper & Co. heute?

Teil 1 10 Jahre RB-Aufstieg: Was aus Halstenberg, Compper & Co. wurde

Vor zehn Jahren stieg RB Leipzig in die Bundesliga auf. Doch was wurde aus den Aufstiegshelden von damals? RBlive schaut in drei Teilen auf den Kader von damals: Teil 1: Was machen Coltorti, Compper, Nukan und andere Aufstiegshelden heute?

Von Martin Henkel 06.05.2026, 11:29
Marcel Halstenberg feiert zusammen mit Davie Selke und Marvin Compper (r.) sein Tor zum 2:0 gegen den KSC.
Marcel Halstenberg feiert zusammen mit Davie Selke und Marvin Compper (r.) sein Tor zum 2:0 gegen den KSC. Foto: Imago/Motivio

Leipzig – Seit dem 8. Mai 2016, in Deutschland offiziell als „Tag der Befreiung“ begangen, ist RB Leipzig erstklassig. Es reichte damals ein 2:0 im Heimspiel gegen den Karlsruher SC, um einen Spieltag vor dem Ende der Saison als Tabellenzweiter hinter dem SC Freiburg erstmals in der Geschichte des Red-Bull-Klubs (und sieben Jahre nach der Gründung) aufzusteigen.

Die Aufstiegshelden von 2016

Freitag jährt sich der Tag zum zehnten Mal, was einigermaßen groß am Cottaweg gefeiert wird. Alte Granden schauen vorbei, darunter auch Baumeister und Aufstiegstrainer Ralf Rangnick. Und manche von damals sind ja noch da – und für Leipzig aktiv: Peter Gulacsi, Willi Orban und Lukas Klostermann.

In drei Teilen schaut RBlive auf den Kader von damals. Wer spielt noch, wer hat schon aufgehört, wie ging es weiter nach dem großen Feiertag vor zehn Jahren?

Vom Ersatzkeeper zur RB-Ikone

Peter Gulacsi (36): Der Ungar war beim Aufstieg 26 und zweiter Keeper hinter Fabio Coltorti. Erst vor wenigen Wochen hat die RB-Ikone seinen Vertrag bis 2027 verlängert, tritt aber in die 2. Reihe zurück, um Platz für Maarten Vandevoordt zu machen.

Fabio Coltorti (45): Der Schweizer war 35, als RB aufstieg. Es war seine letzte Saison als Stammtorhüter. Er blieb noch bis Sommer 2018 im Klub und beendete dann seine Karriere. Mittlerweile lebt er in Spanien (Marbella) und arbeitet als Tennislehrer.

Karriereende und Neustart

Benjamin Bellot (35): Der damals 25-Jährige war dritter Torhüter der Aufstiegsmannschaft. Nach der Saison wechselte er zu RB II, 2017 zu Bröndby Kopenhagen und 2019 zum Regionalliga-Klub Chemie Leipzig. Bei den „Chemikern“ beendete er vergangenen Sommer seine Karriere. Spärlichen Informationen zufolge ist der gebürtige Leipziger als Qualitätsmanager ins Immobilien-Business eingestiegen.

Willi Orban (33): Der Pfälzer ist eine Institution bei RB. Im Aufstiegsspiel gegen den KSC stand er ebenso auf dem Platz wie vergangenes Wochenende beim 1:4 in Leverkusen. 383 Spiele hat er für RB auf dem Kerbholz. Die 400 kriegt er bestimmt noch voll; er hat ja noch Vertrag bis 2027.

Der einstige Königstransfer

Atinc Nukan (32): Der Türke war als Königstransfer gedacht. Fünf Millionen Euro kostete der ehemalige Besiktas-Profi im Sommer 2015, durch den Aufstieg kam noch einmal eine Million obendrauf. Nach der einen RB-Saison war aber schon wieder Schluss in Leipzig. Nukan ging dreimal auf Leihbasis zurück zu seinem Jugendklub, ehe der Innenverteidiger 2019 ablösefrei zu Göztepe wechselte. 2024 schloss er sich dem Zweitligisten Bandirma Spor an, für den er immer noch spielt.

Marcel Halstenberg (34): Der bei RB legendäre Linksfuß, der gegen den KSC das finale 2:0 erzielte, hat seine Karriere bereits beendet. Aktuell ist er noch für seinen Heimatverein Germania Grasdorf aktiv (Kreisliga) und in der Icon League. Für RB spielte er bis Sommer 2023.

Noch immer in Leipzig aktiv

Lukas Klostermann (29): Der Rechtsverteidiger war gerade Twen geworden, als RB aufstieg. Mittlerweile ist er in die 2. Reihe gerückt, spielt aber immer noch in Leipzig. Ein paar Karrierejahre dürften noch drin sein. Wo er die verbringt, ist aber offen. Sein Vertrag mit RB läuft noch bis 2028.

Anthony Jung (34): Der linke Außenverteidiger hat sich wacker im deutschen Oberhausfußball gehalten. Nach der Aufstiegssaison war aber Schluss bei RB. Er ging per Leihe nach Ingolstadt und Kopenhagen, wechselte dann ablösefrei zu Werder Bremen und spielt seit Sommer 2025 für den SC Freiburg.

Vom Abwehrchef zum Trainer

Marvin Compper (40): Der damals 31-Jährige war Teamleader und Abwehrchef. Erhaben über jeden Zweifel und Rangnicks verlängerter Arm im Kader. Bald konnte Compper mit dem Fußball in der 1. Liga aber nicht mehr mithalten. 2018 ging der frühere Nationalspieler und Hoffenheim-Aufstiegsheld zu Celtic Glasgow und von dort nur ein Jahr später zum MSV Duisburg, wo er 2020 seine Karriere beendete. 2021 kam er über Rangnick und Trainer Markus Gisdol als dessen Assistent zu Lokomotiv Moskau. Mittlerweile ist er Co-Trainer beim Schweizer Klub und Vizemeister FC St. Gallen.

Tim Sebastian (42): Der gebürtige Leipziger verließ RB nach der Aufstiegssaison und ging zum SC Paderborn, wo er 2017 seine Karriere beendete. Aktuell ist er Trainer der RB-U17, in der auch sein Sohn Jordi spielt. Zuvor hatte er Psychologie in seiner Heimatstadt studiert und arbeitete eine Weile als Teammanager sowie im Psychologen-Team des Red-Bull-Klubs.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.