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  5. Mit 33: Warum Willi Orban für RB unverzichtbar bleibt

Nur noch ein jahr vertrag Das Orban-Paradox: Ausgerechnet der älteste Feldspieler ist bei RB unverzichtbar

Seit elf Jahren prägt Willi Orban den Weg von RB Leipzig. Mit 33 Jahren bleibt der Abwehrchef trotz Verjüngung des Kaders sportlich unverzichtbar. Und einen echten Nachfolger gibt es bislang nicht.

11.05.2026, 11:36
Ausgerechnet Routinier Willi Orban wurde bei RB Leipzig in dieser Saison zum Dauerbrenner.
Ausgerechnet Routinier Willi Orban wurde bei RB Leipzig in dieser Saison zum Dauerbrenner. Foto: Imago/Karina Hessland

Leipzig – Willi Orban hat sich geirrt. 32 Ligaspiele für RB in dieser Saison sind nicht Rekord, wie der 33-Jährige vergangenen Samstag annahm nach dem 2:1 gegen den FC St. Pauli, zu dem der Pfälzer den zweiten Leipziger Treffer beigesteuert hatte. 33 sind es, aufgestellt in der Spielzeit 2022/2023. Ein Spieltag ist ja aber noch zu gehen, Orban wird seine Bestmarke also erreichen.

Orban ist ältester Feldspieler im Kader

Nimmt man sein Alter hinzu, steht diese Spielzeit freilich über der vor drei Jahren. Weil Orban drei Jahre älter ist, demnach schneller schlappmachen – und vor allem öfter ausfallen müsste wegen der Gelenke, der Sehnen, der Bänder, Muskeln und Knochen. Stattdessen ist der älteste Feldspieler im Red-Bull-Kader auch der mit den meisten Spielminuten (2860).

Nur bei den Toren hat der Routinier aus der Leipziger Innenverteidigung Maß gehalten. Zwei in der Liga, einer im Pokal – das ist Durchschnitt für den Abwehrchef, der vorige Spielzeit fünf Treffer erzielt hat. Sei’s drum. "Ich bin zufrieden mit meinen Leistungen", sagte Orban nach dem St. Paul-Spiel. "Generell war ich sehr stabil, habe so viele Spiele in der Bundesliga wie noch nie gemacht, glaube ich."

36 Tore, 12 Vorlagen in 384-RB-Spielen

Man kann sich ein RB-Team ohne Orban kaum mehr vorstellen. Seit 2015 ist der frühere Kaiserslautern-Spieler im Klub. Er gehört zu den letzten drei im Kader, die den Aufstieg vor zehn Jahren miterlebt haben. 384 Spiele stehen bei Orban im RB-Register, dazu 36 Tore und 12 Vorlagen.

Für Ole Werner hat es in dieser Saison keinen Anlass gegeben, seinen von ihm zuvor abgesetzten Kapitän nicht einzusetzen. Mister Zuverlässig hat es mit stabilen Top-Leistungen in der Abwehr zurückgezahlt. Er hat die Viererkette zusammengehalten und organisiert. 43 Gegentreffer sind zwar kein Rekordwert, aber der drittbeste in der Liga diese Saison.

Keine Steine im Weg

Es gibt deshalb keinen Grund, Orban aufs Altenteil zu schicken. Es gibt auch keine Anzeichen dafür, obwohl es im Sommer nach der schlechtesten Spielzeit der Klubgeschichte mit Rang sieben und der verpassten Europapokal-Qualifikation hieß, dass man dem ungarischen Nationalspieler (66 Partien) keine Steine in den Weg legen würde. Wenn er denn unbedingt gehen wolle, was eine rhetorische Spitzfindigkeit gewesen ist: Orban wollte gar nicht gehen.

Weiterlesen: Muss Orban für neuen Vertrag auf Gehalt verzichten?

Dennoch liegt das Thema Vertrag in den Räumen der sportlichen Leitung am Cottaweg auf dem Tisch. Nicht zuoberst, aber auch nicht ganz unten im Stapel. Ein Jahr läuft das Alterspapier noch. Bereits vor ein paar Wochen war das Thema medial aufgemacht und von vermeintlichen Trennungsgelüsten seitens des Klubs berichtet worden. "Bei mir ist das aktuell kein Thema", sagte Orban vergangenen Samstag. "Es wurde von außen aufgemacht. Ich war schon ein wenig überrascht. Es gibt noch keine Gespräche, ich bin aber entspannt."

Keiner hat mehr Erfahrung

Kann er auch sein. Noch ist kein Herausforderer für seine Position in Sicht, für die aktuell nur Alt-Buddy Klostermann zur Verfügung steht. Im Sommer kommt der erste nominelle Nachfolger an Bord: Abdoul Koné. Der 21-Jährige ist bereits gekauft und bis Saisonende an seinen alten Klub Stade Reims verliehen worden.

Dass der Franzose aber aus dem Stand auf Orbans Position spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Nicht nur kann es der talentierte Zweitligaprofi in Sachen Erfahrung nicht mit Orban aufnehmen, schon gar nicht in einer Saison, in der zu Liga und Pokal auch die Champions League dazukommt.

Und Orban wir den Teufel tun, sich in seiner elften Oberhaus-Saison freiwillig auf die Bank zu setzen. Grundsätzlich mangelt es ihm nie an Motivation, doch Ziele sind immer willkommen. Der Abwehrchef nämlich kann seinen Einsatzrekord zwar an diesem Samstag knacken, aber nur nach Spielen, nicht nach Spielminuten. Selbst mit den 90 aus Freiburg wird ihm am Ende eine Minute fehlen.

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