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WM 2026 Spanien beendet Österreichs WM-Traum: Nur noch Nusa vertritt RB

Ex-Leipzig-Baumeister Ralf Rangnick scheitert mit Österreich im Sechzehntelfinale an Europameister Spanien. Aus RB-Sicht endet damit die WM für Nicolas Seiwald, den ehemaligen Rasenballsportler Xaver Schlager sowie für den verletzten Christoph Baumgartner. Nur Antonio Nusa ist noch im Turnier.

03.07.2026, 09:05
Österreich scheidet aus der WM aus, es ist schwer zu akzeptieren, auch für Ex-RB-Profi Konrad Laimer (l.).
Österreich scheidet aus der WM aus, es ist schwer zu akzeptieren, auch für Ex-RB-Profi Konrad Laimer (l.). Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Leipzig/hen, sid – Die österreichische RB-Fraktion ist bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Ex-RB-Trainer Ralf Rangnick verlor mit dem ÖFB-Team das Sechzehntelfinale gegen Europameister Spanien klar mit 0:3 (0:1).

Baumgartner auf Krücken

Für RB-Mittelfeldspieler Nicolas Seiwald und den seit dem 1. Juli vereinslosen Ex-Leipziger Xaver Schlager ist das Turnier damit beendet. Christoph Baumgartner hatte die WM wegen seiner Verletzung bereits vorzeitig beendet und verfolgte das Aus seiner Mannschaft nur noch auf Krücken.

"Wir sind enttäuscht und traurig, dass die Reise zu Ende ist", sagte Rangnick nach der Partie bei MagentaTV. Bis zum 0:1 habe seine Mannschaft "das Spiel mit unseren Mitteln offen gehalten". Danach sei gegen die spielstarken Spanier "einfach die Qualität" der Unterschied gewesen. Ex-RB-Profi Marcel Sabitzer ergänzte: „Bei Kleinigkeiten hat man gesehen, dass ein bisschen die Qualität fehlt. Und das ist eben der Unterschied.“

Österreich geht erhobenen Hauptes

Spanien dominierte die Partie über weite Strecken. Mikel Oyarzabal brachte den Europameister kurz vor der Pause in Führung (36.), Pedro Porro erhöhte nach dem Seitenwechsel (66.), ehe Oyarzabal mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte (89.). Spanien steht damit erstmals seit dem Titelgewinn 2010 wieder in einem WM-Achtelfinale und blieb im bisherigen Turnierverlauf ohne Gegentor. Der kommende Gegner ist Portugal.

Österreich verabschiedet sich dennoch erhobenen Hauptes von seiner ersten Weltmeisterschaft seit 28 Jahren. Erst ein Last-Minute-Tor beim spektakulären 3:3 gegen Algerien hatte Rangnicks Team überhaupt in die K.o.-Runde gebracht. Gegen den bislang überzeugenden Europameister war diesmal jedoch Endstation.

Aus Leipziger Sicht bleibt damit nur noch Antonio Nusa im Rennen um den WM-Titel. Der Norweger trifft am Sonntag im Achtelfinale auf den vierfachen Weltmeister Brasilien. Damit ist er der letzte von sechs RB-Spielern beim Turnier.