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Doppeltorschütze Halstenberg: RB Leipzig besiegt Gladbach 2:1

Doppeltorschütze Marcel Halstenberg vor seinem zweiten Treffer.

Doppeltorschütze Marcel Halstenberg vor seinem zweiten Treffer.
Copyright: Imago/Picture Point LE

Zwei Treffer von Marcel Halstenberg haben RB Leipzig zum 2:1-Sieg (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach verholfen. Der Linksverteidiger erzielte das 1:0 vom Elfmeterpunkt (17.) und das 2:0 kurz nach der Pause (53.), bevor Alassane Pléa das Spiel noch einmal spannend machte. Am Ende retteten die Sachsen den knappen Vorsprung über die Zeit.

Die Teilnahme an der kommenden Champions League hat der Tabellendritte damit so gut wie sicher. Die Sachsen brauchen aus den verbleibenden vier Spielen noch zwei Punkte. Kommenden Samstag kommt der SC Freiburg zu Gast.

Halstenberg trifft vom Elfmeterpunkt

Keine Experimente: Das war das Leitmotiv für Leipzigs Trainer Ralf Rangnick bei der Bestückung seiner Startelf. Was beim 2:0 vor einer Woche gegen Wolfsburg funktioniert hatte – wieso nicht auch gegen den Tabellenfünften? Also Dreier- bzw. Fünferkette mit dem Personal aus der Vorwoche Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté und Lukas Klostermann im Abwehrzentrum, auf den Außen Konrad Laimer und Marcel Halstenberg, dazwischen Kevin Kampl und in der Offensive Marcel Sabitzer, Cunha, Emil Forsberg und Timo Werner.

Für zwei, die eigentlich zum Stamm gehören, hieß das, auf der Bank Platz nehmen: Willi Orban (abgesessene Gelbsperre) und Stürmer Yussuf Poulsen (auskurierte Angina). Der Vorteil dieser Entscheidung lag im System gegen die spielstarken Gladbacher. Und in dem, was man gemeinhin unter einer geschmierten Maschine versteht.

RB hat seit 13 Spielen nicht mehr verloren. So traten die Sachsen auch auf: selbstbewusst, spielbestimmend. Vom Anpfiff weg übernahmen sie die Kontrolle über die Partie, die als Vorentscheidung im Gerangel um die Champions-League-Tickets gebranded worden war. Emil Forsberg hatte in der 3. Minute die erste Chance des Spiels auf dem Schuh, sein Fernschuss ging aber drüber. In der 8. Minute ergab sich eine ähnliche Situatione, dieses Mal lenkte Gladbachs Keeper Yann Sommer den Schuss des Schweden um den Pfosten. Neun Minuten darauf stand es 1:0. Marcel Halstenberg war im Strafraum von Patrick Herrmann von den Füßen geholt worden. Der Pfiff war unstrittig, der Gefoulte selbst verlud Sommer und verwandelte sicher (17.).

Gladbach war natürlich konsterniert. Die Borussen wollten RB mit harter Gangart zermürben, in Zweikämpfen aufreiben, die Nervenenden traktieren. So hatte es Trainer Dieter Hecking vor der Partie schon angekündigt. Dabei aber verloren sie lange Zeit ihr eigenes Spiel aus den Augen. Erst ab der 35. Minute kamen sie zu ein paar Halbchancen, Leipzig aber war dem 2:0 näher. Werner vergab die Chance dazu in der 20. Minute, als er sich bei einem der zahlreichen Konter für einen Haken entschied, anstatt auf Sommer durchzusprinten, und seinen anschließenden Schuss an ein Gladbacher Bein setzte.

Halstenberg erhöht auf 2:0

In der Halbzeit tauschte Rangick Cunha gegen Poulsen. Ein Glücksgriff, denn der Däne leitete das 2:0 ein. Seinen Pass spielte Halstenberg in der 53. Minute zu Forsberg, der legte dem Linksverteidiger einen trockenen Schuss aus sieben Metern ins lange Ecke auf. Es war Halstenbergs dritter Saisontreffer und sein erster Doppelpack für RB. Er feierte ihn mit einem beherzten Biss in eine Banane, die ihm ein Betreuer gereicht hatte.

Damit schien die Partie entschieden. Gladbach hatte bis dahin keine nennenswerte Chance auf einen Treffer. In der 61. Minute aber gelangte ein Pass von Florian Neuhaus Stürmer Pléa vor die Füße, der das Sprintduell gegen Mukiele gewann und den Ball mit der Außenseite seines Schuhs an RB-Keeper Peter Gulacsi vorbei ins Tor schob.

Hitzige 30 Minute brachen damit an. Gladbach drängte auf den Ausgleich, RB lauerte auf Umschaltsituationen. Die Borussen hatten jetzt aber mehr Wucht im Spiel. Pléa hatte in der 68. Minute seinen zweiten Treffer auf der Stirn, Gulacsi parierte den Kopfstoß aber über die Querlatte (67.).

Halstenberg schießt an den Pfosten

Die Partie wogte fortan hin und her, denn Gladbachs Sturmlauf öffnete Räume, in die RB versuchte, seine Konter zu setzen. Werner kam so zu seiner zweiten Großchance, sprintete in der 72. Minute auf Sommer zu – und schoss dem Schweizer in die Beine. Gladbach blieb deshalb im Spiel und hatte durch Herrmann in der 84. Minute die nächste Gelegenheit zum 2:2, sein Ball rutschte aber ans Außennetz.

Im Gegenzug hatte Halstenberg seinen dritten Treffer auf dem Fuß, seinem Schuss stand aber der Pfosten im Weg (85.). Drei Minuten darauf kam Poulsen zu seiner ersten Gelegenheit, dieses Mal verhinderte die Nerven des Dänen das 3:1. Er schoss frei vor Sommer ebenfalls ans Außennetz.

So etwas rächt sich oft. In der 89. Minute war RB dem Remis nahe, ein Schuss sprang dem eingewechselten Orban an den Körper. Hand? Schiedsrichter Harm Osmers konsultierte Köln. Die entschieden: Nein, Oberschenkel. Kein Strafstoß also. Es blieb dabei: Gladbach eins, RB Leipzig zwei. Drei Minuten später war die Partie beendet.

 

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