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"Eine Krise hat sich nicht nach Freiburg durchgesprochen" Wie SC-Profi Grifo das Spiel gegen RB bewertet

F├╝rchtet sich nicht vor RB: Vincenzo Grifo (Mitte), umringt von Tyler Adams (l.) und Konrad Laimer

F├╝rchtet sich nicht vor RB: Vincenzo Grifo (Mitte), umringt von Tyler Adams (l.) und Konrad Laimer

Vincenzo Grifo vom SC Freiburg schw├Ąrmt in den h├Âchsten T├Ânen von seinem Trainer Christian Streich. Nach Ansicht des italienischen Fu├čball-Nationalspielers k├Ânnte der 56-J├Ąhrige auch einen Spitzenverein trainieren. "Dass er vom Fachlichen her jeden Club trainieren kann, ist f├╝r mich klar. Er versteht den Fu├čball, ist sehr intelligent und menschlich ├╝berragend", sagte der 28-J├Ąhrige vor der Partie gegen RB Leipzig diesen Samstag (15.30 Uhr) im Interview dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

"Wir d├╝rfen ihn duzen, macht aber keiner"

Grifo nannte Streich als einen Grund, warum es ihm in Freiburg so gut gef├Ąllt. "Er schenkt uns Vertrauen. Und dieses Vertrauen sp├╝rt man auch, wenn man mal auf der Bank sitzt. Er wei├č, wie er jeden zu nehmen hat. Und wenn er mich mal anschreit, ist das v├Âllig okay", sagte er. Er lerne in Freiburg jeden Tag dazu. Und obwohl die Bundesliga-Profis des SC ihren Coach duzen k├Ânnten, tun sie das nicht. "Wir d├╝rfen ihn duzen, das macht aber keiner", sagte Grifo.

Der 28-J├Ąhrige, in Pforzheim geborene, Italiener bezog sich auch auf die Partie gegen RB Leipzig am Wochenende. Auf die Frage, ob der noch ungeschlagene SC mit einem Sieg die Tabellenf├╝hrung anpeile, antwortete er: "Eher weniger. Unser Trainer erinnert uns jeden Tag daran, was wichtig ist. Wichtig ist jetzt das Spiel gegen RB Leipzig. Unser gro├čes Ziel ist es, gegen die Top-Mannschaft zu gewinnen."

Grifo sieht "gro├če Erwartungshaltung" in Leipzig

Die Ergebniskrise beim Vizemeister, der unter seinem neuen Trainer Jesse Marsch in zehn Spielen bereits f├╝nf Mal verlor bei drei Ligasiegen, einem im DFB-Pokal und einem Remis, h├Ąngt Grifo nicht allzuhoch. "Wir machen uns nicht kleiner als wir sind, sind aber ganz sicher nicht favorisiert", sagte er und meinte in Bezug auf die schwankenden Leistungen beim Gegner: "Die Erwartungshaltung ist nach den gro├čen Erfolgen der letzten Jahre in Leipzig gewachsen. Neuer Trainer, neue Spieler, das muss sich finden. Aber eine richtige Leipziger Krise hat sich nicht bis zu uns nach Freiburg durchgesprochen." (RBlive/hen)