Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

FC Augsburg will unangenehmer Gegner sein

Die Ex-Spieler von RB Leipzig Rani Khedira (rechts) und Georg Teigl starten mit dem FC Augsburg erfolgreich in die Saison.

Die Ex-Spieler von RB Leipzig Rani Khedira (rechts) und Georg Teigl starten mit dem FC Augsburg erfolgreich in die Saison.

Die Prognosen waren verheerend. Der Kader zu groß, die Abgänge zu wichtig, die Neuen zu schwach: Grob zusammengefasst war das die Expertenmeinung über den FC Augsburg vor dem Beginn dieser Saison. Durch den verdienten 2:1 (1:0)-Sieg bei Eintracht Frankfurt hat diese Mannschaft aber auf einmal den besten Saisonstart ihrer Bundesliga-Geschichte hingelegt.

FC Augsburg überrascht die Bundesliga

Sieben Punkte nach nur vier Spielen hatte der FCA noch nicht einmal, als er in den Monaten darauf in die Europa League stürmte. Der große Außenseiter entwickelt sich langsam zum Überraschungsteam dieser Saison. Und glaubt man dem Abwehrspieler Philipp Max, hat das eine auch viel mit dem anderen zu tun. „Wir wollen den Leuten beweisen, dass wir nicht der Abstiegskandidat Nummer eins sind“, sagte der 23-Jährige trotzig.

Abgesehen vom Pokal-Aus in Magdeburg und dem 0:1 am ersten Spieltag in Hamburg hat das bislang überzeugend geklappt. Auch vor dem nächsten Gegner RB Leipzig haben sie in Augsburg keine Angst. „Jetzt können wir zu Hause mit breiter Brust und Feuer in den Augen in dieses Spiel gehen“, sagte Max vor der Partie am Dienstagabend (20.30 Uhr). „Wir wollen auch für Leipzig ein unangenehmer Gegner sein.“

Mit ekligem Fußball auch gegen RB Leipzig zum Erfolg?

Genau darum geht es in Augsburg: kompromisslos verteidigen, überfallartig kontern, „den Gegner dazu zwingen, die falschen Entscheidungen zu treffen“, wie Fredi Bobic am Samstag sagte. „Eklig, aber erfolgreich“, nannte der Frankfurter Sportvorstand diesen Stil. „Wenn ich Stefan Reuter wäre, würde ich heute sagen: Mensch, das haben wir gut gemacht.“ Der Sportchef der Eintracht und der des FCA kennen sich, seit sie 1996 gemeinsam Europameister wurden.

2:2 gegen Mönchengladbach, 3:0 gegen Köln und jetzt 2:1 in Frankfurt: Dreimal nacheinander haben die Augsburger deutlich namhafteren Gegnern die Punkte geklaut, ohne sich später dafür entschuldigen zu müssen. Was die Spielanlage und die Zielstrebigkeit angeht, war Augsburg besser als Frankfurt. Am Ende warnte sogar Frankfurts Trainer Niko Kovac den nächsten Gegner Leipzig vor diesem FCA. „Viele sagen immer nur: Wer ist Augsburg? Aber das ist eine starke Mannschaft!“

RB Leipzig trifft in Augsburg auf alte Bekannte

Fünf Saisonwochen reichen noch lange nicht aus, um ein Urteil zu fällen. Aber im Moment fällt auf, dass die Augsburger genau von den Punkten zehren, die ihnen vor Saisonbeginn zur Last gelegt wurden. Der etwas überdimensionierte Kader mit seinen 33 Profis ist zumindest noch kein Quell ständiger Unruhe, sondern hat eher eine leistungsfördernde Wirkung. „Jeder, der bei uns in der ersten Elf steht, muss sich das hart verdienen“, sagte Trainer Manuel Baum.

Für RB Leipzig ist die Fahrt zum FC Augsburg auch ein Wiedersehen mit ehemaligen Spielern. Rani Khedira wechselte im Sommer nach Augsburg und kam bisher in vier Spielen zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Georg Teigl wechselte bereits vor einem Jahr zum FCA, stand allerdings bisher in dieser Spielzeit noch nicht im Kader und fiel zuletzt mit Rückenproblemen aus.

(DPA |RBlive)