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„Das darf uns nicht passieren” Mainz vor Ligastart gegen RB unzufrieden mit „wildem” 5:1

Drei Tore für Jean-Philippe Mateta, aber Mainz konnte nicht zufrieden sein.

Drei Tore für Jean-Philippe Mateta, aber Mainz konnte nicht zufrieden sein.

Rouven Schröder legte den Finger in die Wunde. „Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen. Das war manchmal wild, das darf uns nicht passieren”, sagte der Sportvorstand des FSV Mainz 05 nach dem lange Zeit schwachen Pokal-Auftritt des Fußball-Bundesligisten: „Es gibt viele Punkte, die wir verbessern müssen. Gerade mit Blick auf das, was nächste Woche auf uns zurollt.”

Schröder weiß aus bitterer Erfahrung, was die Mainzer beim Ligastart erwartet. Die Erinnerungen an die Partien der vergangenen Saison gegen RB Leipzig sind noch präsent. Beim Halbfinalisten der Champions League ging der FSV 0:8 unter, im Rückspiel setzte es ein 0:5. Mit einer Leistung wie beim 5:1 (0:1) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen den Regionalligisten TSV Havelse droht dem FSV am kommenden Sonntag in Leipzig ein ähnliches Schicksal.

Bis 15 Minuten vor Schluss stand es noch 1:1

Schließlich täuscht das Ergebnis über den Spielverlauf hinweg. Bis zur 57. Minute lagen die Mainzer im Rückstand, eine Viertelstunde vor Schluss stand es unentschieden. Erst als den Feierabend-Kickern aus Niedersachsen die Puste ausging, setzte sich der im Vorfeld von Corona-Problemen geplagte Favorit durch.

Zuvor sah es nach einer erneuten Blamage für Mainz aus. In der Vorsaison war der FSV in der ersten Runde beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gescheitert. Von dieser Pleite erholte sich der Klub lange Zeit nicht. Im November wurde Trainer Sandro Schwarz entlassen, unter seinem Nachfolger Achim Beierlorzer mussten die Mainzer bis zum Saisonende gegen den Abstieg kämpfen.

1000 Fans in der Mainzer Arena

Diesmal verhinderten Jean-Philippe Mateta (57./79./90.), Adam Szalai (77.) sowie Robin Quaison (86.) ein Negativ-Erlebnis für die Rheinhessen, die vor der Partie zwei Testspiele wegen positiven Tests absagen mussten. Gegen Havelse, das durch Noah Plume in Führung gegangen war (17.), fehlten drei Profis wegen Corona-Infektionen.

Wie zehn andere unterklassige Klubs hatte Havelse sein Heimrecht wegen nicht umsetzbarer Corona-Auflagen abgegeben. Die Partie in der Mainzer Arena fand vor 1000 Zuschauern statt. Laut der neuen Corona-Ordnung des Landes Rheinland-Pfalz darf der FSV zukünftig vor rund 3000 Besuchern spielen.

Hattrick-Schütze Mateta könnte Mainz noch verlassen

„Ich war total happy, als ich die Fans gesehen habe. Mit Zuschauern ist es einfach ein ganz anderes Spiel”, äußerte Schröder. Ähnlich sah es Beierlorzer. „Das war ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung”, sagte der Coach, der sich im Torwart-Zweikampf um die Nummer eins für Robin Zentner und gegen Florian Müller entschieden hat.

Welche Entscheidung mit Blick auf Matchwinner Mateta gefällt wird, ist noch offen. Der französische Stürmer wird mit Klubs aus der englischen Premier League in Verbindung gebracht und könnte einige Millionen in die ziemlich leeren FSV-Kassen spülen. (RBlive/sid)