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Ralf Rangnick nach Luhansk-Spiel: Dopingkontrolle als UEFA-„Schikane“

Die Dopingkontrolle beim Spiel von RB Leipzig bei Sorja Luhansk erwischte Ralf Rangnick auf dem völlig falschen Fuß.

Die Dopingkontrolle beim Spiel von RB Leipzig bei Sorja Luhansk erwischte Ralf Rangnick auf dem völlig falschen Fuß.

Mit dem Spiel seiner Mannschaft in den Europa-League-Playoffs bei Sorja Luhansk war Ralf Rangnick zufrieden. Mit den Doping-Kontrollen, die RB Leipzig noch in der Nach über sich ergehen lassen mussten, allerdings nicht.

Dopingkontrolle bei RB Leipzig als UEFA-Schikane

„Die UEFA kam auf die glorreiche Idee, zum ersten Mal in der Europa League für uns eine Dopingkontrolle anzusetzen“, machte der Sportdirektor und Trainer des Bundesligisten seinem Ärger am Tag nach der Partie Luft. „Kann man schon mal machen, wenn man weiß, dass Leipzig am Sonntag danach in Dortmund spielt.“

Es grenze „an Schikane ausgerechnet bei diesem Spiel“ eine Kontrolle anzusetzen. „Es hat sich gar keiner Gedanken gemacht, wann wir wieder spielen und was das logistisch für uns bedeutet mit der Rückreise.“ Die Partie gegen Luhansk in Saporischschja war erst um 21.30 Uhr Ortszeit angepfiffen worden. Entsprechend war der Rückflug sowieso schon erst spät am Abend geplant.

Gar kein Verständnis hatte Ralf Rangnick vor allem dafür, dass es in vier Europa-League-Quali-Spielen bis dahin gar keine Kontrollen gab und ausgerechnet beim Spiel mit dem größten Reisestress eine solche Kontrolle angesetzt wurde. Er habe die Kontrolleure vor Ort gefragt, „ob es in der Murmel gehagelt hat. Der gute Mann konnte aber auch nichts dafür, der hat nur seinen Job gemacht.“

Marius Müller und Willi Orban allein in der Ukraine und nicht zu Hause?

Man habe vor der Wahl gestanden, Marius Müller und Willi Orban, die für die Dopingkontrolle ausgelost wurden, in der Ukraine zu lassen und sie am nächsten Tag zurückzubringen. Auf den letzten Drücker habe es aber dann doch geklappt und alle konnten gemeinsam, aber verspätet zurückfliegen.

Erst um drei Uhr am Freitagmorgen sei man entsprechend wieder in Leipzig gelandet. Die Spieler seien nicht wesentlich vor fünf Uhr ins Bett gekommen. Am Freitag müssen die Spieler aber erst um 17 Uhr am Trainingszentrum erscheinen. Auch am Samstag ist erst 14 Uhr Training, sodass sich die Spieler vom verspäteten Rückflug auch noch erholen können.