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Wieder Orban: RB Leipzig rettet einen Punkt gegen Hoffenheim

Willi Orban trifft zum Ausgleich für RB Leipzig.

Willi Orban trifft zum Ausgleich für RB Leipzig.
Copyright: imago/Matthias Koch

Willi Orban ist normalerweise im eigenen Strafraum zu Hause, doch wenige Minuten vor Ende des Bundesliga-Montagsspiels zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim hielt es den Kapitän nicht mehr in der Defensive. Orban warf sich in Abwehrmanier in eine Hereingabe von Marcel Halstenberg und grätschte den Ball ins Tor (89.).

Orban trifft spät zum Ausgleich

Mit dem Treffer zum 1:1 (0:1)-Endstand vermieste Orban dem baldigen Leipziger Trainer Julian Nagelsmann (31) den Coup gegen Noch-RB-Trainer Ralf Rangnick (60). Denn Hoffenheim hatte die Hausherren in diesem Duell über 80 Minuten hinweg genervt und wenige Chancen zugelassen.

Nagelsmann überrascht Leipzig taktisch

RB Leipzig hatte in dem Duell vor 33 569 Zuschauern von Beginn an Probleme. Und das hatte vor allem mit Nagelsmanns ausgefeilter Taktik und der disziplinierten und engagierten Umsetzungen dieser durch die Hoffenheimer Spieler zu tun. Der 31-Jährige wich von der gewohnten Dreierkette ab und formierte seine Mannen in einer überraschenden 4-1-2-1-2-Grundformation.

Entscheidend dabei waren die beiden zentralen Spieler Florian Grillitsch und vor allem Joelinton, die gegen die Leipziger Durchschlagskraft durch die Mitte eine doppelte Absicherung bildeten. Der bullige Brasilianer ließ sich als hängender Stürmer oft bis an die Mittellinie zurückfallen und eroberte so nicht nur Bälle, sondern störte vor allem den Leipziger Spielaufbau durch Diego Demme & Co. Ein genialer Schachzug, auf den die Leipziger keine Antwort wussten.

Nicht von Ungefähr war es auch Joelinton, der das frühe 1:0 der Gäste aus dem Kraichgau einleitete. Nach einer Balleroberung des 1,86-Meter-Mannes gegen den kleinen Demme auf der rechten Angriffsseite, schickte Ishak Belfodil seinen Kollegen in den Strafraum, wo Joelinton abzog. Nachdem RB-Keeper Peter Gulacsi klatschen ließ, bedankte sich Torjäger Andrej Kramaric mit seinem zehnten Saisontor (23.). Ein Treffer wie aus dem Lehrbuch für Hoffenheim.

RB fiel wenig dagegen ein; Marcel Sabitzer gab in der 29. Minute den ersten Torschuss für Rasenballsport ab. Laimer hatte kurz vor der Pause die zweite gefährliche Situation (45.). Beide Schüsse entschärfte TSG-Keeper Oliver Baumann.

Spätes Erwachen der RB-Fans

Rangnick versuchte nach einer guten halben Stunde, mit einer per Zettel kommunizierten Umstellung auf Viererkette zu kontern und tauschte in der zweiten Hälfte seiner Schaltzentrale durch die ballsicheren Tyler Adams und Kevin Kampl aus. Fortan hatte RB mehr vom Spiel, drückte Hoffenheim immer mehr in die eigene Hälfte und kam durch Lukas Klostermann und Sabitzer zu guten Chancen auf den Ausgleich. Hoffenheim aber hielt die Führung – bis zu Orbans Grätschen-Treffer, nach dem Leipzig sogar noch Chancen zum Sieg hatte (Halstenberg, 90.).

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