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Willi Orban: „Wahnsinn, so ein Spiel zu verlieren.“

Die Mannschaft diskutiert auf dem Spielfeld

Die Mannschaft diskutiert auf dem Spielfeld

Es war das Spiel der zwei Hälften. Vor der Pause dominierte RB Leipzig am Sonntagabend in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln nach Belieben. Nach der Pause war von den Leipzigern nichts mehr zu sehen, sodass der Tabellenletzte den 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg drehte.

Nach der Partie herrschte auf Seiten der RB-Akteure Unverständnis ob der Niederlage. „Wir dürfen so ein Spiel nicht verlieren. Das ist Wahnsinn“, fand Kapitän Willi Orban klare Worte. „Wir müssen das Spiel in der ersten Halbzeit beenden und die Kölner töten. Wir hatten so viele Chancen und müssen das zweite oder dritte Tor machen.“

RB Leipzig in der ersten Halbzeit klar besser

Auch Yussuf Poulsen ärgert sich nach dem Spiel enorm über die Niederlage. „Wir hätten das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden müssen. Wir waren klar die bessere Mannschaft in der ersten Halbzeit und müssen gewinnen. Wenn man aber die Tore nicht macht, wird man bestraft.“ Man hätte in der zweiten Halbzeit „mal richtig arbeiten“ müssen und nicht immer nur „kurz, kurz spielen“.

In dieselbe Kerbe wie seine Mitspieler schlägt auch Kevin Kampl. „Wir haben den Gegner durch unsere Fehler am Leben gelassen. Das was überhaupt nicht nötig. Wir waren in der zweiten Halbzeit zu passiv und haben uns zu sehr hinten rein drücken lassen, sodass Köln mehr Raum hatte zum spielen.“ Man müsse „cleverer“ agieren und eine Führung nicht immer nur über die Zeit retten wollen, sondern nach einem 1:0 auch mal „den Sack zumachen“. „Wenn du in der zweiten Hälfte so auftrittst, dann hast du auch nichts verdient“, fügt Marcel Sabitzer kritisch hinzu.

Fehlende Frische bei RB Leipzig

Möglich dass die Niederlage und die zweite Halbzeit auch Folge einer anstrengenden Woche mit drei Spielen in sieben Tagen war. „Am Ende waren die Körner ein bisschen alle“, glaubt Willi Orban. „Ich hatte in der zweiten Halbzeit nicht mehr bei jedem das Gefühl, dass er zu 100% frisch ist. Das war zu spüren. Deswegen haben wir auch nicht die Mittel und den Mut gefunden, um offensiv zu agieren und das Spiel noch zu drehen.“

Es sei aber auch nicht alles schlecht gewesen in der Partie, denn in der ersten Halbzeit habe man gesehen, dass RB Leipzig „Fortschritte im Spiel mit dem Ball“ macht. Da habe man „die Situationen super gelöst und ein paar Linien von hinten heraus überspielt. Wir machen den nächsten Schritt“, sieht es Willi Orban optimistisch.

Weiter gute Ausgangsposition im Kampf um Champions-League-Plätze

Verloren sei durch die Niederlage gegen Köln im Kampf um die internationalen Plätze für RB Leipzig noch nichts. Man habe immer noch „eine gute Ausgangsposition, um unser Ziel, die Champions-League-Qualifikation zu erreichen“, so Orban weiter.

Für Yussuf Poulsen ist es schade, dass nun aber erstmal eine Woche Pause ist bis zum nächsten Spiel, „weil man dann länger über die Niederlage nachdenken muss.“ Allerdings brauche „der eine oder andere braucht vielleicht eine körperliche Pause“, sieht der Däne auch die Vorteile. Denn gegen Dortmund (03.03.2018, 18.30 Uhr) wird es richtig intensiv.