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TRANSFER-STRATEGIE 25 Millionen für Altimira? Schäfers Sevilla-Trip offenbart RBs neues Problem

RB Leipzig will auf dem Transfermarkt künftig vorsichtiger agieren. Doch ausgerechnet das Treffen von Sportchef Marcel Schäfer mit Sevilla-Profi Sergi Altimira zeigt, wie schnell der neue Kurs an seine Grenzen stößt.

12.05.2026, 12:39
Marcel Schäfer sondiert den Markt – doch das Interesse an Sergi Altimira zeigt bereits RBs neues Transfer-Dilemma.
Marcel Schäfer sondiert den Markt – doch das Interesse an Sergi Altimira zeigt bereits RBs neues Transfer-Dilemma. Foto: Imago/Motivio

Leipzig/hen – Marcel Schäfer stand am Montag plötzlich mitten in der Gerüchteküche des europäischen Transfermarkts. Bilder aus Sevilla zeigten den RB-Sportchef zusammen mit dem Berater-Tross von Mittelfeldspieler Sergi Altimira von Betis Sevilla. Der 24-Jährige gilt als möglicher Kandidat für das zentrale Mittelfeld beim Red-Bull-Klub.

Schäfer bestätigt neue Strategie

Doch ausgerechnet dieses Treffen zeigt bereits das Problem, das auf RB in diesem Sommer zukommen könnte. Es berührt die neue Transferstrategie. Denn Betis soll für Altimira mehr als 25 Millionen Euro verlangen – obwohl der Spanier bislang nicht zur europäischen Spitzenklasse gehört. Genau solche Summen will der Red-Bull-Klub aber künftig eigentlich vermeiden.

Sportchef Schäfer bestätigte den Strategiewechsel am vergangenen Samstag auf Nachfrage von RBlive nach dem 2:1 gegen St. Pauli, mit dem Rasenballsport sicher für die Champions League kommenden Saison qualifiziert ist. „Wir haben letztes Jahr gesagt: Wir müssen uns auf das besinnen, was RB stark gemacht hat“, sagte der 41-Jährige. Transfers in bestimmten Größenordnungen würde Leipzig heute wohl nicht mehr tätigen. „Wir würden jetzt vermutlich bei den Summen sagen: Dann ist RB raus.“

RB-Zugänge jenseits der 30-Mio-Marke

Deutlicher lässt sich der neue Kurs kaum formulieren. Denn tatsächlich hat RB in den vergangenen Jahren noch ganz andere Ablösen bezahlt: Loïs Openda kostete 2023 rund 40 Millionen Euro, Benjamin Sesko 31,65 Millionen und Castello Lukeba 30 Millionen Euro. Dazu kamen Christoph Baumgartner (25,5 Mio.) oder Eljif Elmas (24 Mio.).

Weiterlesen: Die Transferübersicht für RB von 2025 bis 2016

Das Problem aus Leipziger Sicht: Hohe Ablösen bedeuten nicht automatisch hohe Gewinne. Wenn RB für Xavi Simons rund 50 Millionen Euro bezahlt und ihn später für 65 Millionen weiterverkauft, bleibt unter dem Strich wegen Gehalt, Boni und Nebenkosten vergleichsweise wenig Marge. Ganz anders lief es früher bei Spielern wie Ibrahima Konaté. Der Franzose kam 2017 praktisch ablösefrei aus Sochaux und wurde vier Jahre später für rund 40 Millionen Euro an Liverpool verkauft.

Mit Harder an den Leitplanken

Genau zu diesem Modell will RB wieder stärker zurück. „Diese Geschichte wollen wir immer neu schreiben, wie wir es in der Vergangenheit schon oft getan haben“, sagte Schäfer. „Diesen Weg haben wir wirtschaftlich ein Stück weit verloren.“

Die jüngeren Transfers zeigen die neue Richtung: Rômulo, Arthur Vermeeren und Yan Diomande kosteten jeweils rund 20 Millionen Euro, Abdoul Koné 17 Millionen. Selbst Conrad Harder blieb mit 24 Millionen Euro noch in den gesetzten Leitplanken, auch wenn es bereits Schrammen gab, denn der Däne erfüllt die Erwartungen bislang noch nicht. Er ist unter Trainer Ole Werner nur Ergänzungsspieler.

30 Millionen Euro für Gruda?

Mittlerweile wird aber das Problem der neuen Richtung sichtbar: Der Markt spielt nicht ganz so mit, wie es RB gern hätte. Denn selbst Spieler wie Altimira bewegen sich inzwischen in Preisregionen, die Leipzig eigentlich vermeiden möchte. Und auch bei Brajan Gruda gerät die neue Strategie schnell an Grenzen.

Weiterlesen: Die Probleme beim Leipziger Gruda-Kauf

Der Leihspieler von Brighton&Hove Albion wurde beim letzten Heimspiel gegen den FC St. Pauli nicht verabschiedet, weil RB  Chancen auf einen Verbleib sieht. Allerdings soll der Premier-League-Klub für den 21-Jährigen rund 30 Millionen Euro verlangen. Also genau jene Größenordnung, bei der Leipzig laut Schäfer inzwischen eher eigentlich sagen möchte: „Dann ist RB raus.“

Der kommende Transfersommer dürfte deshalb zur ersten echten Bewährungsprobe für RB Leipzigs neuen Kurs werden. Der Klub will wirtschaftlich wieder disziplinierter arbeiten, muss sportlich aber trotzdem Champions-League-Niveau liefern. 

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