Nkunku könnte verlängern, Laimer drängt auf Wechsel

Mintzlaff reist für Transfer-Veto nach London

Während RB Leipzig bei seinem Topstürmer jeden Transfer ausgeschlossen hat, dürfte sich im Mittelfeld noch einiges bewegen. Nach der Ankunft von Xaver Schlager stehen drei Profis vor dem Abschied.

Von RBlive/msc Aktualisiert: 22.06.2022, 10:33
Christopher Nkunku wird bei RB Leipzig bleiben, Konrad Laimer drängt noch auf einen Transfer.
Christopher Nkunku wird bei RB Leipzig bleiben, Konrad Laimer drängt noch auf einen Transfer. imago/Christian Schroedter

Laut einem Bericht der Sport Bild (Mittwoch) erneuerte RB-Geschäftsführer das Wechsel-Veto bei Christopher Nkunku, dass er schon vor Wochen öffentlich gemacht hat, bei dessen Berater Pini Zahavi persönlich.

100-Millionen-Euro-Gedankenspiele zu Nkunku bei Tuchels FC Chelsea

Der Grund: Thomas Tuchels FC Chelsea soll sich Hoffnungen gemacht haben, bei einer Ablöse von 100 Millionen Euro die Leipziger doch überreden zu können. Die haben aber andere Pläne. Und außer den Blues hat sich in Berater-Gespräche keiner der interessierten Topvereine bei Summen ab 80 Millionen Euro als zahlungswillig gezeigt. Sollte der Franzose nun um ein Jahr verlängern, könnte er Sport Bild zufolge rund sieben Millionen Euro jährlich kassieren.

Laimer drängt, Haidara und Adams denken an Wechsel

Konrad Laimer hingegen soll nach den neueren Infos des Sportmagazins eine Verlängerung ablehnen und auf den Wechsel zum FC Bayern München drängen. Von der Säbener Straße müssten dann auch in diesem Sommer 30 Millionen Euro nach Leipzig fließen. Nagelsmann will den Österreicher unbedingt, twitterte auch Transferexperte Fabrizio Romano erneut.

Unabhängig davon sehen Amadou Haidara und Tyler Adams sich wohl im nächsten Jahr am liebsten nicht mehr in Weiß-Rot auflaufen, obwohl sie bleiben dürften. Beide haben noch einen Vertrag bis 2025 und stammen aus den Red-Bull-Schulen in Salzburg und New York, könnten bei Tedesco aber zu wenig Perspektive haben. Der RB-Coach scheint sich im defensiven Mittelfeld physisch stärkere Spieler zu wünschen.

Wird Alex Král ablösefrei?

Das verkörpert auch sein Ex-Spieler Alex Král, an dem Leipzig immer noch interessiert sein soll. Er könnte sogar ablösefrei werden, denn unter Vertrag steht er bei Spartak Moskau. Die Uefa hatte Spielern bei russischen Vereinen nach Kriegsbeginn in der Ukraine ermöglicht, sich in einem Sondertransferfenster bis zum 7. April einfach anderen europäischen Klubs anzuschließen.