RB Leipzig

Enttäuscht vom FC Barcelona: Lockt Pep Guardiola Dani Olmo zu Manchester City als Ersatz für Torres?

Von (RBlive/msc) 30.11.2021, 09:24
Dani Olmo beim Spiel von RB Leipzig gegen Manchester City.
Dani Olmo beim Spiel von RB Leipzig gegen Manchester City. imago images/Sportimage

Die Personalie Dani Olmo kühlt nicht ab. Trotz seiner momentanen Verletzung und den wenigen Spielen, die er für RB Leipzig bislang absolvieren konnte, vergeht kaum ein Tag ohne neue Spekulationen um seine Zukunft. Das zeigt nicht zuletzt, wie begehrt seine Dienste international sind, seitdem er bei den Sachsen zum Stammspieler geworden ist.

Gibt Guardiola Torres für Olmo ab?

Während sein Jugendklub FC Barcelona monatelang als Favorit galt sind auch andere Vereine mit großem Namen auf der Liste möglicher Interessenten aufgetaucht. Laut der katalonischen Zeitung El Nacional hat sich Barca nun auf Ferran Torres von Manchester City eingeschossen. Die Olmo-Seite sei darüber enttäuscht, aber alternativ einem Wechsel zu den Sky Blues nicht abgeneigt. Für Pep Guardiola wäre der 23-Jährige ebenso ein willkommener Ersatz, heißt es dort.

Die beiden kennen sich schließlich. Am Rande des Hinspiels von Dinamo Zagreb gegen Man City in der Champions League plauderten die beiden 2019 über seine Situation in Kroatien. Zuvor hatte Olmo offenbart, Barcelona nicht verlassen zu haben, wäre Guardiola Trainer in Barcelona geblieben.

Manchester City als einer von vielen Interessenten

Manchester City gesellt sich damit zum Who-is-who der europäischen Großverdienervereine. Neben dem Dauergerücht einer Rückkehr zum FC Barcelona galten auch schon der FC Bayern München, Manchester United, Juventus Turin, Tottenham Hotspur, Paris St. Germain, AC Mailand, Real Madrid und Atletico Madrid als interessiert.

RB Leipzig wird Leistungsträger irgendwann verkaufen

Olmo ist seit 2020 bei RB Leipzig und kam von Dinamo Zagreb zu einem Zeitpunkt, als er international noch nicht viel Beachtung fand. Unter Julian Nagelsmann konnte der geradlinige Kreativspieler seine Stärken im schnellen Spiel bei Ballbesitz bestens einbringen. Mit 22 Millionen Euro war sein Transfer vergleichsweise teuer, heute hat der in Leipzig zum Nationalspieler gewordene Rechtsfuß allerdings einen Marktwert von 50 Millionen Euro und eine kolportierte Ausstiegsklausel, die jenseits der 75 Millionen Euro liegen soll.

Für Leipzig, dessen Geschäftsmodell solche Transfers ausdrücklich vorsieht, ist ein Abgang des Leistungsträgers im nächsten Transferfenster kaum vorstellbar, aber irgendwann wohl unumgänglich. Bis 2024 läuft sein Vertrag.