RB Leipzig

Massimo Bruno beim RSC Anderlecht nicht wichtigste Baustelle

10.03.2017, 09:28
Massimo Bruno ist beim RSC Anderlecht zufrieden.
Massimo Bruno ist beim RSC Anderlecht zufrieden. imago

Der kommende Sommer wird für die Zukunft von Massimo Bruno wichtig. Der 23-Jährige ist derzeit von RB Leipzig zum RSC Anderlecht ausgeliehen. Wenn es nach Bruno geht, würde er auch kommende Saison dort spielen.

Verpflichtung von Massimo Bruno keine Priorität

Allerdings ist seine Verpflichtung für die Belgier offenbar nicht das wichtigste Vorhaben auf der To-Do-Liste. Das erklären zumindest belgische Medienberichte. Demnach wolle der Verein erst andere Baustellen schließen, bevor man sich eventuell mit RB Leipzig an einen Tisch setzt, um über eine Verpflichtung von Massimo Bruno zu verhandeln. Zum Beispiel soll Stürmer Lukasz Teodorczyk über die Saison hinaus gehalten werden.

Massimo Bruno spielt in Belgien eine durchwachsene bis ordentliche Saison. 30 Spiele hat er in Meisterschaft, Pokal und Europa League absolviert. Allerdings kommt er pro Spiel nur für etwa 46 Minuten zum Einsatz. Entsprechend stand er in nur 14 Spielen in der Startelf. Neun Torbeteiligungen sind gut, aber auch nicht überragend.

Weiteres Leihjahr für Bruno?

In den Planungen von RB Leipzig dürfte Bruno für die kommende Saison keine große Rolle spielen. Zumal wenn der offensive Mittelfeldspieler seine Zukunft nicht bei RB sieht. Allerdings zahlte Leipzig 2014 eine mittlere, einstellige Millionenablöse, als man Bruno vom RSC Anderlecht holte. Zumindest einen Teil dieser Ablöse wird man sicherlich gern wieder erlösen wollen.

Beim RSC Anderlecht gehört Massimo Bruno zu den Spielern, die Verbandsregularien zum Einsatz von selbst ausgebildeten Akteuren erfüllen. Auch von dieser Seite her hat er also einen gewissen Wert für den Verein. Trotzdem wird die Bereitschaft, eine Millionenablöse zu zahlen, beim Klub eher gering sein. Möglich, dass man sich entsprechend in der Mitte und bei einem weiteren Leihjahr trifft. Brunos Vertrag würde das möglich machen, denn der läuft in Leipzig noch bis 2019.