Orkun Kökçü

Gerücht aus den Niederlanden: RB angeblich an diesem Feyernoord-Talent interessiert

29.06.2022, 14:42
Eine klassische Zehn für RB? Rotterdams Talent Orkan Kökçü
Eine klassische Zehn für RB? Rotterdams Talent Orkan Kökçü (imago/box to box pictures)

RB Leipzig soll sich um eine Verpflichtung von Orkun Kökçü bemühen. Dieses Gerücht schwappt derzeit aus den Niederlanden ins Umfeld des sächsischen Bundesligisten.

Im Feldzentrum zu Hause

Kökçü, 21, ist Spieler von Feyernoord Rotterdam, Finalist in der Conference League, in der sie der AS Roma unterlegen waren. Die Spekulationen um einen Wechsel des jungen türkischen Nationalspielers wurden von der Feyernoord- Fan-Webseite 1908.nl in die Welt gesetzt.

Der beidfüßig starke Mittelfeldspieler ist im Feld-Zentrum zu Hause, wahlweise im offensiven Mittelfeld auf der alten Position der 10. Kökçü wurde in den Niederlanden geboren und ist ein Eigengewächs des Erstligisten aus der Eredivisie. Er hat vertrag bis 2025, sein Marktwert wird mit stolzen 22 Millionen Euro angegeben.

Kökçü war vergangene Saison Stammspieler beim Meisterschaftsdritten. Er absolvierte 51 Spiele und schoss dabei neun Tore. Neun weitere Treffer legte er auf. Bis zur U19 war er Spieler der niederländischen Junioren-Auswahlteams, danach entschied er sich für das Heimatland seiner Eltern zu spielen.

Man kennt sich am Cottaweg

Wie solide das angebliche Interesse des deutschen Pokalsiegers an dem jungen Niederländer ist, lässt sich nur spekulieren. Im offensiven Mittelfeld ist RB Leipzig mit Emil Forsberg, Dani Olmo und Christopher Nkunku sowie Dominik Szoboszlai bestens besetzt. Allerdings ist der Schwede Forsberg bereits 30, der Spanier Olmo und der Franzose Nkunku gelten als Wechselkandidaten im kommenden bzw. dem übernächsten Sommer.

Ein Zukunftsspieler wie Kökçü, der angeblich auch vom FC Sevilla umnworben wird, könnte demnach in die Kaderplanungen von RB Leipzig passen. Der Spieler wird zudem von HCM Sports Management um Hasan Cetinkaya vertreten. Jener Cetinkaya, der auch die Interessen von Emil Forsberg mit viel Engagement und Leidenschaft wahrnimmt. Man kennt sich also am Cottaweg.