Raiola-Vertreter verzichtet auf Honorar

Ajax zahlt 17 Mio. Euro für Brobbey – Bayern erhöht bei Laimer

Für Brian Brobbey, der unbedingt wieder für Ajax Amsterdam spielen will, soll RB Leipzig sich einem Bericht der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf 17 Millionen Euro kassieren. Der FC Bayern München soll außerdem ein neues Angebot für Konrad Laimer abgegeben haben. 

Von RBlive/msc Aktualisiert: 21.07.2022, 13:58
Konrad Laimer und Brian Brobbey könnten beide RB Leipzig verlassen.
Konrad Laimer und Brian Brobbey könnten beide RB Leipzig verlassen. imago/Picture Point LE

Der Wechsel von Brian Brobbey zu RB Leipzig und zurück zu Ajax Amsterdam kann aus Sicht der Holländer als ein besonders kostspieliges und aus Sicht der Leipziger als ein besonders einträgliches Experiment bezeichnet werden, das dramatischerweise vom im Frühjahr verstorbenen Star-Berater Mino Raiola eingefädelt worden war. Dessen Nachfolger hat wohl nun durch sein Mitwirken den Rücktransfer möglich gemacht, berichtet der Telegraaf.

17 Millionen Euro und viel Verzicht des Raiola-Vertreters?

Demnach haben sich die Parteien am Donnerstagvormittag darauf verständigt, dass für die Dienste des Sturmjuwels 17 Millionen Euro fällig werden. Geholfen habe der Verzicht von José Fortes Rodriguez auf weite Teile des sonst üblichen Honorars. Der Spanier, der selbst als aktiver Spieler 132 Partien in der niederlndischen Eredivisie absolviert hat, war die rechte Hand Raiolas in dessen Agentur. Schon vor Wochen soll sich Brobbey mit Ajax auf einen Vertrag bis 2027 geeinigt haben. Bei dem Klub also, der ihn ausgebildet hat und von dem er sich schließlich vor über eineinhalb Jahren nicht genügend wertgeschätzt gefühlt hatte. Das Kapitel RB Leipzig war für beide Seiten sportlich kein erfolgreiches, aber finanziell dürften die Sachsen vom Missverständnis profitiert haben.

Bayern blitzen auch mit 23 Millionen Euro für Laimer ab

Bei einem weiteren Transfer soll der FC Bayern akut Tempo aufnehmen: Nach einem ersten abgelehnten Angebot von rund 19,5 Millionen Euro heißt es nun in der Bild-Zeitung, dass der Rekordmeister auf 23 Millionen Euro erhöht hat. Stand der Dinge demnach: Bayern hat aufgrund der Verletzung von Leon Goretzka gestiegenen Druck, den Nagelsmann-Wunschtransfer zu holen. Und RB denkt weiter nicht daran, unter 30 Millionen Euro zu akzeptieren. Die Deadline hat RB mit dem Supercup am 30. Juli gesetzt.