RB Leipzig

Sky Italia berichtet: Ralf Rangnick will zwei RB-Spieler mit zum AC Milan nehmen

Von (RBlive/dpa/mhe) 23.06.2020, 12:13
Ralf Rangnick und Dayot Upamecano.
Ralf Rangnick und Dayot Upamecano. Imago/Christian Schroedter

Die drei Bundesliga-Profis Patrik Schick, Dayot Upamecano (beide RB Leipzig) und Milot Rashica (Werder Bremen) stehen einem Medienbericht zufolge auf einer Wunschliste des italienischen Spitzenclubs AC Mailand. Der neunmalige Europapokalsieger soll das Trio in dem Fall verpflichten wollen, dass Ralf Rangnick in der nächsten Saison neuer Trainer und Sportdirektor in Mailand wird. Das berichtete der italienische TV-Sender Sky Sport am Montagabend.

Rashica doch nur 16 Mio. Euro teuer?

Der Offensivspieler Rashica kann die Bremer in diesem Sommer dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verlassen. Sollte Werder aus der Fußball-Bundesliga absteigen, müsste ein interessierter Club laut Sky Sport lediglich eine Ablösesumme von 16 Millionen Euro für den 23 Jahre alten Nationalspieler des Kosovo zahlen. Zu den Interessenten gehört bereits seit längerer Zeit auch RB Leipzig.

Der Leipziger Verteidiger Upamecano wird ebenfalls von mehreren Clubs wie Milan oder dem FC Arsenal umworben. Der tschechische Angreifer Schick ist vorerst nur von AS Rom an RB Leipzig ausgeliehen. Die Mailänder wollen dem Bericht zufolge abwarten, ob sich beide Clubs auch über einen endgültigen Wechsel des 24-Jährigen einigen können.

75 Millionen Euro für Transfers

Rangnick ist seit gut einem halben Jahr als neuer Trainer und Sportdirektor bei Milan im Gespräch. Der Tabellensiebte der Serie A will mit dem früheren Trainer und Sportchef von RB Leipzig einen Re-Start bewerkstelligen, um die Rossoneri wieder unter die Topklubs Europas zu platzieren.

Die Personalie ist freilich nicht unumstritten. Vor allem bei Sportchef Paolo Maldini regt sich Widerstand gegen die Verpflichtung des 61-Jährigen, dessen Wechsel aus dem Red-Bull-Universum allerdings bereits feststehen soll, wie man in Italien munkelt. Angeblich hat Rangnick 75 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung, berichtete zuletzt die Tageszeitung Tuttosport.