RB Leipzig

Soll RB-Stürmer Alexander Sörloth verliehen werden? Verein sieht "keinen Handlungsdruck"

Von (RBlive/hen)
11.06.2021, 11:06
Welche Pläne hat Alexander Sörloth selbst für seine Zukunft?
Welche Pläne hat Alexander Sörloth selbst für seine Zukunft? imago images/Bildbyran

Wie zuletzt mehrfach spekuliert wurde, u.a. von Bild, soll RB-Stürmer Alexander Sörloth doch nicht verkauft, sondern verliehen werden. Dies habe der Klub bereits entschieden. Wie RBlive erfuhr, ist dem aber nicht so. Alle Optionen liegen weiter auf dem Tisch, auch ein Verbleib

Generell steckt der Klub mitten in den Kaderplanungen, die in alle Richtungen gehen und deshalb ebenso den Sturm betreffen. Wie der Kaufmännische Leiter Florian Scholz auf Anfrage erklärte, habe man bei keinem Spieler "Druck zu handeln".

Scholz: "Wir bleiben aktiv"

Dass der Norweger oder andere Profis nicht doch den Verein im Sommer verlassen, ist deswegen aber nicht ausgeschlossen. "Klar schauen wir auch auf dem Transfermarkt, welche Optionen für welchen Mannschaftsteil Sinn machen könnte", sagte Scholz. "Wir bleiben aktiv.“

Sörloth war vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro von Trabzonspor aus der türkischen Super Lig an den Cottaweg transferiert worden, konnte aber die hohen Erwartungen nicht erfüllen und spielte meist nur eine Reservistenrolle. Bei 29 Einsätzen traf er lediglich fünf Mal.

Keine Rückkehr für Sörloth zu Trabzonspor

Den 25-Jährigen entweder zu verkaufen oder aber bei einem Verein reifen zu lassen, ergibt deshalb Sinn. Zumal der Klub weiter nach einem Stürmer Ausschau hält, der die Lücke füllt, die Topstürmer Timo Werner vergangenen Sommer durch seinen Weggang zum FC Chelsea hinterließ. Auch Hee-chan Hwang, vorigen Sommer aus Salzburg gekommen, konnte den Nationalspieler nicht ersetzen. Bei dem Südkoreaner steht ebenfalls eine Leihe oder ein Verkauf im Raum.

Eine Rückkehr zu Trabzonspor scheint bei Sörloth allerdings ausgeschlossen. Ein Like-Storm auf seinem Twitter-Account hatte den Angreifer vergangene Woche an den Rand des Erträglichen gebracht. Er bat die Fans des türkischen Erstligisten, von solcherleich "Rückholaktionen" abzusehen und löschte wenig später alle diesbezüglichen Inhalte auf seinem Twitter-Konto.