Tedesco gratuliert dem Ex-Klub

FC Schalke 04 bekommt Alex Kral 

RB Leipzig ist längere Zeit mit Alex Kral in Verbindung gebracht worden. Der Mittelfeldspieler wird aber nun zur Ligakonkurrenz wechseln.

Von RBlive/msc Aktualisiert: 14.07.2022, 08:10
Domenico Tedesco gratulierte Schalke zum Kral-Deal.
Domenico Tedesco gratulierte Schalke zum Kral-Deal. imago/ITAR-TASS

Alex Kral spielte zuletzt für West Ham United in der Premier League und galt als erster Kandidat für einen Ersatz, falls Konrad Laimer RB Leipzig verlässt. Denn Xaver Schlager ist von seinem Profil her laut dem Verein nicht der potentielle Nachfolger, sondern hat eher Tyler Adams von der Position verdrängt.

Kral kommt ablösefrei auf Leihbasis 

Nun hat Kral laut Bild-Zeitung am Mittwoch in Gelsenkirchen den Medizincheck absolviert und dürfte wohl ins Trainingslager nach Mittersill nachreisen. Kral dürfte aufgrund seiner Vertragssituation ablösefrei kommen, laut Sport1 aber nur auf Leihbasis. Die Uefa ermöglicht Spielern, die zur Zeit bei russischen Klubs unter Vertrag stehen, den freien Wechsel zu anderen Klubs in Europa, der Vertrag in Russland wird dabei nur pausiert. Dass Leipzig nicht zugeschlagen hat nimmt der RB-Coach aber sportlich. 

Tedesco: "Gratulation an Schalke zu so einem Deal"

Domenico Tedesco, der Kral zu seiner Zeit bei Spartak Moskau trainiert hat, hat sich dazu auch öffentlich geäußert. "Gratulation an Schalke zu so einem Deal. Alex ist ein sehr guter Spieler, der unheimlich viel läuft", so Tedesco. Der hat seine eigene Zeit bei Königsblau hinter sich, als er Schalke in seiner ersten Saison zum Vizemeister machte. Daher weiß er entsprechend, dass Leidensbereitschaft und Aufopferung in Gelsenkirchen eine große Rolle spielen. "Ich kenne ja auch die Schalker Fans ein bisschen. Das könnte gut passen", zitiert ihn Sky-Reporter Dirk Schlarmann.

Allerdings kann nicht unbedingt die Rede davon sein, dass der Ex-Gazprom-Partner Schalke RB Leipzig den Spieler vor der Nase weggeschnappt hat. Laut Sky hatte er im RB-Kader keinen Platz und deswegen keinen Vertrag bekommen. Das spricht dafür, dass Leipzig nicht damit rechnet, Konrad Laimer abzugeben.