Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Für Leipziger Grundschulen: Rangnick und Spieler golfen mit Liefers & Co

Seit 25 Jahren Handicap 20: Golfer Ralf Rangnick

Seit 25 Jahren Handicap 20: Golfer Ralf Rangnick

Ralf Rangnick und diverse Spieler von RB Leipzig nehmen an diesem Samstag beim GRK-Golf-Charity-Masters teil. Ein Teil der Spenden-Millionen geht dabei auch an Rangnicks neu gegründete Stiftung. In einem Interview mit dem Veranstalter spricht RB Leipzigs Trainer über seine Motivationen und Ziele.

Ralf Rangnick: „Situation an Leipziger Grundschulen verbessern”

Ralf Rangnick hat sich mit seiner diesen März gegründeten Stiftung zum Ziel gesetzt, Kinder in Leipzig und Umgebung beim Lernen zu fördern. „Wir wollen die Situation an den Leipziger Grundschulen in den kommenden Jahren nachhaltig verbessern”, sagt Rangnick.

Um Geld für die Ralf-Rangnick-Stiftung einzuspielen, nehmen er und einige Spieler von RB Leipzig an diesem Samstag bei der elften Auflage von Deutschlands erfolgreichster Golf-Charity teil. Zahlreiche Prominente wie Jan Josef Liefers und Uschi Glas sind ebenso dabei wie die Ex-Sportler Steffen Freund, Christian Ziege und Axel Schulz. Im vergangenen Jahr kamen auch durch eine Versteigerung im Anschluss an das Turnier 2,5 Millionen Euro an Spendengeldern zusammen.

Rangnick will Kindern das Radfahren beibringen

Um Missstände zu erkennen und Projekte zu planen, versammelte die Rangnick-Stiftung vor einigen Wochen 140 Verantwortliche der Leipziger Grundschulen. „Wir haben die Schulvertreter gefragt, wo genau der Schuh drückt”, berichtet RB Leipzigs Klubentwickler.

So entstand auch das Pilotprojekt der Stiftung. Rangnick will die Schulen zum Start der Stiftungsarbeit unterstützen, den Kindern Fahrradfahren beizubringen. „Das ist in Leipzig wohl arg ins Stocken geraten, was mir später auch der Leipziger Polizeipräsident bestätigte”, sagt Rangnick. „Es gab bis vor zwei Jahren vier Übungsplätze, die jedoch mittlerweile alle stillgelegt wurden, weil sie den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen. Deswegen hatten wir die Idee, diese wieder ins Leben zu rufen. Auch auf Zuruf verschiedener Schulen.” In Zusammenarbeit mit Polizei, Schulen und Sport-Pädagogen will die Stiftung Angebote schaffen.

Rangnick: Durch Schicksalsschlag zur Stiftungsgründung

Zunächst sind die Aktivitäten der Stiftung auf Leipzig und Region begrenzt. „Uns war von Anfang an klar, dass wir etwas im Stadtgebiet Leipzig machen sollten, weil wir uns hier auch ein Stück weit in der Pflicht sehen. Hier sind wir bekannt und können viel leichter Menschen dazu bewegen, sich zu engagieren”, so Rangnick. „Dies ergibt auch für mich persönlich Sinn, denn ich selbst lebe hier und der Verein ist hier beheimatet. Dadurch ist die intrinsische Motivation einfach gegeben, sich hier zu engagieren.”

Und weiter: „Ich persönlich empfinde es als Lebensauftrag, dazu beizutragen, dass unsere Kinder und Kindeskinder in einer guten und lebenswerten Umgebung aufwachsen und leben.”

Die Idee zu einer eigenen Stiftung kam Rangnick, weil dessen bester Freund vor vier Jahren an Leukämie starb. Ich hatte eigentlich schon zu seinen Lebzeiten die Idee, eine Stiftung zu gründen und nun haben wir uns endlich dazu entschlossen. Insofern hatten die Krankheit und schließlich der viel zu frühe Tod meines Freundes mit dem Entschluss zu tun”, erklärt er.