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Rani Khedira: Einsatzzeit statt Tabellenführung

Rani Khedira kann sich mit einem Bank- oder Tribünenplatz bei RB Leipzig nicht anfreunden.

Rani Khedira kann sich mit einem Bank- oder Tribünenplatz bei RB Leipzig nicht anfreunden.
Copyright: imago/Christian Schroedter

Nach dem Spiel von RB Leipzig hat sich Rani Khedira unzufrieden mit seiner Situation gezeigt. Zuvor hatte er sein Debüt für RB in der Bundesliga gefeiert und seine ersten vier Spielminuten in dieser Saison absolviert.

„Ich bin erst einmal froh über meine ersten Bundesliga-Minuten in dieser Saison“, erklärte er danach beim Kicker. „Ich habe lange genug darauf hingearbeitet und hoffe, dass es nicht die einzigen Minuten in diesem Jahr bleiben.“ Ein nachvollziehbarer Wunsch, der aber wohl vor allem daran hängt, wie schnell in der Abwehrkette Marvin Compper und Bernardo zurückkehren und entsprechend Stefan Ilsanker wieder auf die Sechs rutschen kann. Auf der Sechs versucht auch Khedira Einsatzzeiten zu ergattern.

Rani Khedira: Einsatzzeiten wichtiger als Tabellenführung

Diese Einsatzzeiten sind für ihn essenziell: „Es ist eine sehr schwierige Situation für mich, mit der ich mich auch nicht anfreunden kann. Ich kann und will mich nicht damit begnügen, in einem supertollen Klub und Tabellenführer zu sein, aber nicht regelmäßig zum Einsatz zu kommen.“ Mit 22 Jahren brauche er Spielzeit, um sich zu entwickeln.

Wegen der fehlenden Einsätze macht sich Rani Khedira „intensive Gedanken über meine Zukunft“. Zuletzt hatte Ralf Rangnick schon erklärt, dass man ihm keine Steine in den Weg legen werde, wenn der Mittelfeldmann ein für ihn passendes Angebot erhält. Ralph Hasenhüttl sieht in Khedira trotz geringer Einsatzzeit einen „wertvollen Kaderspieler“, der „immer positive Energie“ einbringt.

Abschied schon im Winter?

Der Verein will einem Spieler keine Steine in den Weg legen. Ein Spieler will weg, weil er keine Einsatzzeit bekommt. Die Zeichen stehen bei Rani Khedira ziemlich eindeutig auf Abschied. Die Frage ist nur, ob Khedira schon im Winter einen passenden Klub findet oder bis zu seinem Vertragsende im Sommer warten muss.

Rani Khedira war im Sommer 2014 zu RB Leipzig in die zweite Liga gewechselt. In seiner ersten Saison war er abgesehen von einer längeren Verletzungszeit in der Rückrunde Stammspieler. Unter Ralf Rangnick kam er 2015/2016 in 19 Spielen nur noch auf rund 800 Zweitligaminuten. In dieser Saison spielt er fast gar keine Rolle mehr. Die Tendenz spricht auch hier trotz erstem Einsatz in der Bundesliga für Abschied.

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