Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Von Thomas Fritz

Ex-RB-Talent Chabot über Duelle mit Ronaldo, Lukaku & Co. Ohne 100 Prozent "wirst du aufgefressen" 

Julian Chabo (r. ) im Duell mit Andreas Pereira von Lazio Rom.

Julian Chabo (r. ) im Duell mit Andreas Pereira von Lazio Rom.

Julian Chabot hat geschafft, was sonst keinem bei RB Leipzig ausgebildeten Talent gelungen ist: Der Innenverteidiger (23) hat in der Serie A Fuß gefasst und für Spezia Calcio, wohin er letzte Saison verliehen war, und seinen Stammverein Sampdoria Genau insgesamt 33 Einsätze (2 Tore/1 Assist) im italienischen Oberhaus absolviert.

Wie er im Interview mit "Transfermarkt" verriet, ist für den gebürtigen Hanauer auch eine Rückkehr nach Deutschland eine Überlegung. 
"Wenn man aus Deutschland kommt, ist ein Wechsel zurück ins Heimatland immer ein Thema. Egal, wo man spielt", berichtet der frühere deutsche U21-Nationalspieler. "Natürlich würde sich dann auch die Familie freuen, weil ich jetzt seit vier Jahren im Ausland bin."

Chabot verließ RB Leipzig Richtung Rotterdam

Chabot wechselte 2014 aus der U17 von Eintracht Frankfurt in die U17 von RB Leipzig, wo er gleich in seiner ersten Saison unter Trainer Robert Klauß im Finale der B-Junioren-Bundesliga stand - und gegen Borussia Dortmund verlor. 2017 verließ Chabot, inzwischen in der U19 am Ball, RB wieder und ging zu Sparta Rotterdam in die Niederlande. "In Leipzig war die Situation damals so, dass gerade in diesem Sommer die U23 vom Spielbetrieb zurückgezogen wurde. Und der Schritt von der U19 direkt zu einer Spitzenmannschaft in einer Weltklasse-Liga ist ein sehr großer – so realistisch muss man sein. Wenn man dort ins kalte Wasser geworfen wird, kann es durchaus schneller nach unten als nach oben gehen", sagt Chabot.

Von Rotterdam über den FC Groningen erfolgte der Transfer nach Italien. Der 1,95-Meter-Mann avancierte zum bis heute einzigen Ex-RB-Talent mit Einsätzen in der Serie A, inklusive Duelle gegen Weltklasse-Stürmer wie Christiano Ronaldo, Ciro Immobile und Romelu Lukaku. "Ich denke, dass man bei all diesen Stürmer zu 100 Prozent da sein muss, sonst wirst du auf gut deutsch aufgefressen", sagt Chabot. "Morata und Ronaldo bei Juve sind Extraklasse." Wer weiß, vielleicht bekommt es Julian Chabot ja schon bald mit Stürmern wie Robert Lewandowski, André Silva und Erling Haaland zu tun - in der Fußball-Bundesliga.