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Tim Thoelke möchte „bis ans Lebensende“ Stadionsprecher sein

Tim Thoelke zusammen mit Fabio Coltorti, dem er den schönsten Augenblick in der Red Bull Arena verdankt.

Tim Thoelke zusammen mit Fabio Coltorti, dem er den schönsten Augenblick in der Red Bull Arena verdankt.

Seit der Saison 2011/2012 ist Tim Thoelke Stadionsprecher bei RB Leipzig. Gegen Hertha BSC wird er sein 100. Pflichtspiel als Stimme des Vereins bestreiten. Das berichtet die LVZ und blickt zusammen mit ihm auf reichlich fünf Thoelke-Jahre zurück.

Tim Thoelke im kalten Wolfsburg-Wasser

Sein erstes Spiel war dabei das 3:2 im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg. „Ich wurde ins kalte Wasser geworfen“, erklärt Tim Thoelke (bürgerlich Tim Hespen), dessen Künstlername sich aus seinem eigenen Vornamen und dem Nachnamen vom verehrten Quizmoderator Wim Thoelke zusammensetzt. Sehr kaltes Wasser, denn empfangen wurde er mit Pfiffen. Die aber gar nicht ihm galten, sondern dem VfL Wolfsburg, der „in meinem Rücken gerade aus dem Tunnel kam“.

Thoelkes Highlight in der bisherigen Zeit bei RB Leipzig sei das Spiel gegen den SV Darmstadt 98  2015 gewesen. Damals schoss Fabio Coltorti in der Nachspielzeit den 2:1-Siegtreffer. „Da habe ich ins Mikro gebrüllt und kein Mensch hat mich verstanden. Ich dachte, das Stadiondach fliegt weg.“

Traumaufgabe Stadionsprecher

Die Tätigkeit als Stadionsprecher ist für Thoelke die perfekte Verbindung verschiedener Leidenschaften. „Ich liebe Fußball, Musik und spreche gerne in ein Mikrofon.“ Entsprechend könnte er die Traumaufgabe auch „bis ans Lebensende“ ausfüllen.

Zwei Wünsche hat er aktuell . Zum einen möchte er zur Feier seines 100. Pflichtspiels gerne einen Sieg gegen Hertha BSC erleben. Zum anderen wünscht er sich für die Zukunft „ein Pflichtspiel gegen eine Mannschaft aus dem Ausland“. Gelingt der Sieg gegen Hertha, dann rückt die Erfüllung des zweiten Wunsches auch näher..