Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Timo Werner nimmt Spielball für Weltmeisterschaft entgegen

Geht es da lang zur WM? Timo Werner nimmt langsam Kontakt zu seinem ersten großen Turnier auf.

Geht es da lang zur WM? Timo Werner nimmt langsam Kontakt zu seinem ersten großen Turnier auf.

Ein bisschen Einstimmung auf die Fußball-Weltmeisterschaft: Nationalspieler Timo Werner hat 57 Tage vor dem Anpfiff in Russland den offiziellen Spielball überreicht bekommen.

Timo Werner will mit Deutschland den Titel verteidigen

Der 22 Jahre alte Angreifer nahm den Telstar 18 am Montag bei einem Empfang des russischen Generalkonsulates in Leipzig vom russischen Boschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, entgegen.

„Ich glaube, wir haben alle noch das Bild von 2014 im Kopf, als Mario Götze das Tor geschossen hat“, sagte RB Leipzigs Profi Werner: „Etwas Schöneres würde es nicht geben, als zweimal nacheinander zu gewinnen.“

Auch Emil Forsberg und Yussuf Poulsen wollen bei WM gut abschneiden

Titelverteidiger Deutschland trifft bei der WM, die vom 14. Juni bis 15. Juli ausgetragen wird, am 17. Juni auf Mexiko. Sechs Tage später heißt der Gegner Schweden. Am 27. Juni tritt die DFB-Elf im letzten Spiel der Gruppe F gegen Südkorea an.

Bei der Übergabe war nicht nur Timo Werner, sondern waren auch seine Mannschaftskollegen dabei, wie die LVZ berichtet. Darunter sind mit Emil Forsberg und Yussuf Poulsen weitere Spieler, deren Nationalteams bei der WM antreten und die auf ein gutes Abschneiden hoffen. Ralph Hasenhüttl nahm an der Veranstaltung nicht teil.

Michael Kretschmer lehnt WM-Boykott ab

Politische Fragen rund um Russland spielten an dem Abend im Garten des Gohliser Schlösschens nur eine untergeordnete Rolle. „Für Deutschland kommt ein WM-Boykott nicht in Frage. Wir wünschen Russland, dass das ein voller Erfolg wird“, stellte Sachsens Ministerpräsident und RB-Fan Michael Kretschmer in der LVZ (Print) klar.

Man sei zwar „in Sorge über das, was in der Ukraine passiert“. Aber über die Weltmeisterschaft könne man wieder ins Gespräch kommen. „Diese WM wird eine Gelegenheit sein für viele Begegnungen, und die brauchen wir jetzt.“

(DPA | RBlive)