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Vorteil für RB? Sportwissenschaftler findet Bundesliga-Pause zu lang

Ingo Froböse findet, dass RB Leipzig und andere international startende Vereine einen Fitnessvorteil haben.

Ingo Froböse findet, dass RB Leipzig und andere international startende Vereine einen Fitnessvorteil haben.

Sportwissenschaftler Ingo Froböse rechnet zu Beginn der neuen Spielzeit mit Problemen für die Fußball-Bundesligisten ohne internationalen Wettbewerb. "Ich mache mir große Sorgen um die Fitness der Spieler. Schon vor der Corona-Pause haben sie 25 bis 30 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Das "Home Office" bietet keine vernünftigen Trainingssituationen. Die fünf Spiele nach der Pause haben nicht ausgereicht, um das alte Level zu erreichen", sagte der Professor für Prävention und Rehabilitation an der Sporthochschule Köln den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Ihn beschäftige daher die Unterbelastung einiger Clubs. Für Mannschaften ohne internationalen Wettbewerb sei die Pause zu lang. "Ich gehe deshalb von einem deutlichen Leistungsabfall im ersten halben Jahr nach dem Saisonstart aus", sagte der 63-Jährige. Für die Europacup-Starter sieht er dagegen in der kurzen Pause kein Problem. "Die Vereine klagen auf sehr hohem Niveau, denn so viele Pausen wie in diesem Jahr hatten die Spieler noch nie", sagte Froböse.

Im August werden noch die verbleibenden Spiele in der Champions League mit dem FC Bayern München und RB Leipzig und der Europa League mit Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg ausgetragen. Bei vier von acht Champions-League- und allen acht Europa-League-Paarungen müssen zunächst die Achtelfinal-Duelle abgeschlossen werden, die im März wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurden. Ab dem Viertelfinale werden Champions und Europa League in Turnierform zu Ende gespielt.

(dpa)