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Zwei Fahnen für Love & Peace RB Leipzig setzt Zeichen während der CSD-Woche

Zeichen gegen Diskriminierung: RB-Choreo "Love, Peace and Rasenball"

Zeichen gegen Diskriminierung: RB-Choreo "Love, Peace and Rasenball"

RB Leipzig hat erneut ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt und zusammen mit Vertretern des schwul-lesbischen Fanklubs RainbowBulls zwei Regenbogenfahnen vor dem Stadion gehisst. Es ist das zweite Mal nach 2019, dass der Klub damit zu Beginn und während der CSD-Woche in Leipzig klar Stellung bezieht.

Erinnerung an Aufstand in New York

Die Veranstaltungwoche rund um den symbolträchtigen Cristopher-Street-Day, der an den ersten "Aufstand" von Homosexuellen gegen Ausgrenzung und Schikane in New York am 28. Juni 1969 erinnert, findet vom 10. Juli bis zum 18. Juli statt. So lange werden auch die Fahnen gehisst bleiben.

Zum Start der CSD-Woche trafen sich am Freitagnachmittag drei Vertreter der RainbowBulls an der Stadionhaupteinfahrt mit den Fanbeauftragten Torsten Hamann und Sebastian Hauck, um die zwei Fahnen zu hissen. RainbowBulls-Vorsitzender Patrick Thomas sagte später gegenüber dem Sportbuzzer: „Für uns als queerer Fanclub ist dies ein wichtiges Ereignis und Zeichen, gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung, Homophobie und für Vielfalt einzustehen.“

Vertreter des Vereins waren nicht anwesend, zuvor hatte die Auslosung zum Champions-League-Turnier stattgefunden. Fans von RB Leipzig setzen immer wieder Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Zuletzt im März beim Spiel gegen Bayer Leverkusen, als sie ine große Choreografie mit dem Schriftzug „Love, Peace and Rasenball” inszeniert hatten. Die Abkürzung „RBL“ war dabei in Regenbogenfarben geschrieben.

Auch Trainer Julian Nagelsmann und Marketing-Chef Florian Scholz hatten im Januar den Standpunkt des Klubs deutlich gemacht, als sie die Weihnachtsfeier der RainbowBulls besuchten. (RBlive/mhe)