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Ralf Rangnick: „150.000 BVB-Mitglieder ohne Einfluss auf strategische Entscheidungen“

Ralf Rangnick äußerte sich vor internationalen Pressevertretern.

Ralf Rangnick äußerte sich vor internationalen Pressevertretern.
Copyright: imago/GEPA pictures

Dass sich das Vereinskonstrukt bei RB Leipzig von denen der anderen Bundesligisten deutlich abhebt, darin sieht Ralf Rangnick kein Problem. Auch über die Regelungen des Financial Fairplay der UEFA macht man sich bei RB Leipzig keine Sorgen. Deswegen blickt der Leipzifger Sportdirektor in eine aussichtsreiche Zukunft, wie die Deutsche Welle schreibt.

Mitgliedszahlen? Wichtig sind nur die Zuschauer

Das kontroverse Geschäftsmodell der Rasenballsport Leipzig GmbH habe die 50+1-Regel geschickt umgangen, aber Rangnick sieht die Anzahl der Vereinsmitglieder ohnehin nicht als ausschlaggebendes Kriterium.

Auch wenn sein Club sich strukturell anders aufgestellt habe, sei die Entscheidungsmacht der Mitglieder in strategischen Fragen bei Vereinen wie Borussia Dortmund gering. Wichtig sei die Unterstützung von den Rängen, nicht  demokratische Prozesse innerhalb eines Vereins. „Ich interessiere mich mehr für die Anzahl von Fans beim Heim- und Auswärtsspielen.“

Fans durch Fußballspektakel – nicht durch Tradition

Dass RB Leipzig bei vielen Fuballfans im Rest der Republik nicht gut ankommt, sei eine Altersfrage. „Der Klub ist doch erst 2009 gegründet worden, ist also der jüngste Verein in Deutschland. Natürlich mögen uns deshalb andere Klubs nicht.“ Einen neuen Player, der auch noch sportlich erfolgreich auftritt, begrüßten Fußballfans eben nicht allzu freundlich.

Allerdings kann Rangnick mit der Tragweite des Traditionsbegriffs auch wenig anfangen. Was Tradition für ihn bedeute? „Wenn man nur die Asche der vergangenen Erfolge feiert – nichts.“ Immerhin habe die offensive Spielweise und der damit gepaarte Erfolge für neue Fans gesorgt.

Junge Spieler statt teurer Stars

Der Sportdirektor kümmert sich lieber um die sportliche Entwicklung. Dabei scheinen die Vorzeichen der Ausrichtung gegenüber seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim umgekehrt zu sein. Damals hatte der Transfer des Leistungsträgers Luiz Gustavo zum FC Bayern Ralf Rangnick an den Ambitionen von Klubmäzen Dietmar Hopp zweifeln lassen.

Diesmal habe er mit Geldgeber Dietrich Mateschitz darum ringen müssen, vor allem junge und hungrige Spieler zu holen. „Sehen Sie sich unsere sieben Spieler an, die wir diese Saison gekauft haben! Sechs von ihnen sind zwischen 19 und 23 Jahre alt. Das ist unsere Philosophie, auf der wir unseren Klub aufbauen.“

Ralf Rangnick: „Meisterschaft ist unrealistisch“

So oder so ist er von seinem Weg überzeugt, selbst wenn ein Titel in dieser Saison wohl noch zu früh kommt. „Wenn Sie mich fragen, ob ich die Meisterschaft gewinnen will – natürlich sage ich da ja. Wenn Sie mich fragen, ob das realistisch ist, sagte ich: nein. Aber ich würde nicht sagen, dass es unmöglich ist.“

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