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„Stadion der Zukunft”: RB zeigt erstmals Entwürfe der Arena

Die Red Bull Arena von innen.

Die Red Bull Arena von innen.
Copyright: Gepa-Pictures

RB Leipzig hat seinen Mitgliedern und Fördermitgliedern bei der Mitgliederversammlung am Sonntagvormittag erste Animationen des geplanten Stadionumbaus gezeigt. Danach gab Vereinsvorstand Oliver Mintzlaff einige Informationen auch öffentlich preis.

„Wir haben den Mitgliedern mal ein paar Animationen zum Stadion aufgezeigt, wie das Stadion der Zukunft mal aussehen soll”, sagte Mintzlaff. Aufnahmen davon mochte RB noch nicht veröffentlichen. Auch die Mitglieder wurden gebeten, keine Fotos zu machen.

Zwar sei noch immer keine endgültige Entscheidung getroffen worden, welche Maßnahmen stattfinden sollen und wie groß das Stadion nach dem Ausbau tatsächlich werden soll. Ob die neue Spielstätte nun 52.000 oder 49.000 Zuschauer fasse, sei noch „nicht final” entschieden. Aber immerhin werden die Planungen konkreter. Im bei der Stadt gestellten Bauantrag ist die Maximalkapazität von knapp 57.000 Zuschauern hinterlegt.

„Wir wollen primär die Infrastruktur verbessern”, so Mintzlaff. „Wir haben zu wenig Toiletten, zu wenig Kioske, die Zuwege sind sowohl für Lieferanten als auch für die Fans eine Katastrophe. Man muss mitunter 250 Stufen gehen, um zu seinem Sitzplatz zu kommen. Für den ein oder anderen, der nicht Mitte 20 ist, ist das ein mühsamer Weg, bis zu seinem Sitzplatz zu kommen.”

So plane RB „Einschnitte” in den Wall, um das Treppensteigen zu reduzieren. Zudem sollen auf einem zusätzlichen Ring um das Stadion mehr Toiletten und Kioske geschaffen werden.

Neues Stadion fast ohne Sektorengrenzen

Dazu verkündete Mintzlaff, das Stadion bis auf den Gästeblock komplett ohne Sektorengrenzen gestalten zu wollen. „Wir wollen bis auf den Gästesektor komplett sektorenfrei sein, sodass man einen fast kompletten Umlauf durch das Stadion hat. Das ist für uns wichtig, weil wir weiterhin ein familienfreundliches Stadion bieten wollen.”

Der Baubeginn wurde von Sommer auf November dieses Jahres verschoben. Gründe seien zum einen das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Russland. „Natürlich nehmen wir das Länderspiel mit. Das ist für uns aus unterschiedlichen Gründen attraktiv: Wir haben die Nationalmannschaft in Leipzig und wir können mit unserem Stadion auch Geld verdienen”, sagte Mintzlaff. „Ob wir im August oder September oder im November anfangen, ist nicht elementar entscheidend.”

Aufsichtsrat bis 2022 wiedergewählt

Was sonst noch war: Der vierköpfige Aufsichtsrat wurde bis 2022 in der aktuellen Besetzung wiedergewählt. Auch der Vertreter aus den Reihen der Fördermitglieder, Wolfgang Altmann, geht in eine neue Amtszeit. Weitere Kandidaten wurden nicht zugelassen nicht (RBLive und Mitteldeutsche Zeitung berichteten).

Insgesamt waren etwa 150 Mitglieder anwesend, darunter alle 17 stimmberechtigten und demnach etwa 130 der über 400 Fördermitglieder. Was das noch nicht veröffentlichte Geschäftsjahr 2017 angeht, verriet Mintzlaff: „Wir gehen davon aus, dass wir auch im letzten Geschäftsjahr ein kleines Plus gemacht haben.” Zwar seien auch die Kosten gestiegen, aber beispielsweise hätten sich auch die Sponsoringeinnahmen im ersten Bundesligajahr „mehr als verdoppelt”, so Mintzlaff. In der Champions League dann noch einmal mehr.

Und: Thema war auch der Mädchen- und Frauenfußball, dessen Entwicklung RB forcieren will, was zuletzt stagnierte.

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